Pony Island

Jonas Wekenborg

Pony Island ist ein Indie-Spiel über Ponies. Was sagen wir? Es ist wahrscheinlich DAS Indiespiel des Jahres 2016 über Ponies. Nur, dass es eigentlich gar nicht so sehr um Ponies geht. Vielmehr müsst ihr in diesem Puzzle-Spiel den vermurksten Code des Teufels knacken, der euch in eine Arcademaschine mit Pony-Spielen gepackt hat. Verwirrend? Wir fangen nochmal ganz vorne an.

Pony Island: Trailer.

Was ist Pony Island?

2016 startet gut. Das Indiespiel Pony Island ist nicht das, was man auf den ersten Blick erwarten würde. Klar, es kommen süße Einhörner darin vor, aber das steht bei weitem nicht im Vordergrund. Vielmehr verbirgt sich hinter dem irreführenden Namen ein vom Teufel höchstselbst programmiertes Spiel, in dem ihr mit Beginn von Pony Island gefangen seid.

Eure Aufgabe ist es, neben den debilen und nicht gerade komplexen Minispielen rund um die namensgebenden Ponies, den Code hinter dem Spiel zu knacken und Pony Island zu entkommen.

Dabei müsst ihr aus der Maschine selbst ausbrechen und den Teufel selbst an der Nase herumführen. Hilfreich sind dabei andere gefangene Seelen, die bereits vor euch in der Maschine gefangen wurden.

Der Teufel in der Maschine

Pony Island ist eigentlich kein Spiel über Ponies. Es ist ein Puzzle-Game in Verkleidung, das an manchen Stellen die Vermutung aufkommen lässt, dass ihr erst zum Skript-Kiddy mutieren müsst, um die Rätsel, die sich euch in den Weg stellen, zu knacken.

Dabei ist Entwickler Daniel Mullins allerdings sehr gnädig und führt exzellent durch das Sammelsurium an Aufgaben.

Pony Island startet nicht?

So kommt die erste Hürde bereits damit auf, dass das Startmenü des zugrundeliegenden Spiels defekt erscheint. Über die Optionen müsst ihr dann anwählen, dass das Startmenü gefixt wird und um das Optionsmenü zu verlassen, müsst ihr den Back-Button wieder an seine richtige Stelle schieben.

Was folgt, ist ein einfaches Hüpfspiel mit einem Einhorn.

Pony Island
Preis: 3,99 €

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