Prey: Komplette Geschichte soll ohne Waffen spielbar sein

Martin Eiser

Auf der QuakeCon konnte erstmals das neue Prey angespielt werden. Außerdem konnten wir die Entwickler ausfragen und haben ein paar interessante Informationen herausgekitzelt. Unter anderem soll die Haupthandlung von Prey ohne Waffen spielbar sein.

Prey - Offizieller Gameplay-Trailer DEUTSCH.

Das neue Prey wurde zwar auf der E3 offiziell angekündigt, spielbar war es jedoch erst auf der QuakeCon von Bethesda, die vor einer Woche stattgefunden hat. Die Eindrücke davon gibt es bereits zum Nachlesen in unser Vorschau, auf der Veranstaltung konnten wir aber noch weitere Informationen zum Spiel sammeln. In einem Interview mit Creative Director Raphael Colantonio und Lead Designer Ricardo Bare gab es Antworten auf so einige brennende Fragen.

Auch wenn sich die Entwickler noch nicht zu 100 Prozent festlegen wollten, so kann Prey doch mit hoher Wahrscheinlichkeit auch ohne Waffen durchgespielt werden. Möglicherweise ist also an der einen oder anderen Stelle doch eine Waffe erforderlich, aber grundsätzlich sollte sie nicht erforderlich sein.

Darum wurde Prey 2 eingestellt

Auch das Herstellen von Dingen mittels Crafting ist optional, allerdings macht es vieles einfacher. Wollen wir uns beispielsweise ganz auf die Alienkräfte konzentrieren, sind sehr viele Neuromods notwendig. Da ein Neuromod aber für das Erlernen nur einer Fähigkeit verwendet werden kann, müssen wir einige davon selbst herstellen. Je mehr Fähigkeiten wir erlernen wollen, je mehr dieser Neuromods brauchen wir. Übrigens lässt sich jeder Gegenstand, der ins Inventar gepackt werden kann, mit entsprechendem Bauplan craften.

Prey wird eine starke Hauptgeschichte bieten, die ein klares Ende hat. Es wird also nicht nur um das Erkunden der Spielwelt gehen. Wir wachen als Morgan Yu ein paar Minuten nach der Katastrophe auf – im Grunde in dem Moment, in dem Aliens gerade auf der Station einfallen. Es gibt auch noch andere Überlebende, es gibt Quests und viel zu entdecken.

Wir können mit den anderen Überlebenden interagieren, sie unterstützen oder aber bekämpfen sie. Wie wir uns ihnen gegenüber verhalten, wird das Ende des Spiels beeinflussen. Wie wir auf die Station gekommen sind, was in der Vergangenheit passiert ist und was das überhaupt für Aliens sind, müssen wir erst herausfinden.

Wir hatten bereits darüber berichtet, dass Prey nichts mit dem ersten Spiel zu tun haben wird. Tatsächlich gibt es aber einen Zusammenhang zwischen beiden Spielen: Auch das neue Prey ist ein First-Person-Spiel im Weltraum, bei dem unser Charaktere kreative Mechaniken im Kampf gegen Aliens einsetzt — alles andere ist jedoch ohne Zusammenhang zum Original-Prey.

Das Team von Arkane Studios hat sich für den Hintergrund des Spiels die 1950er-Jahre als Vorlage vorgenommen, ein Ereignis im All hinzugedacht und dann überlegt, wie sich die Welt danach bis zum Jahr 2030 weiterentwickelt hätte. So hat beispielsweise J.F. Kennedy das Attentat überlebt, was wiederum Einfluss auf die Mode, aber auch auf die Raumfahrt hatte, die ihm sehr viel wichtiger war als seinen Nachfolgern.

Als Inspiration gelten Spiele wie ArchFatalis, Underworld, SystemShock, DeusEx, Thief und BioShock. Zu den inspirierenden Romanen gehören Solaris von Stanisław Lem und die Werke von Robert A. Heinlein, darunter Revolte auf Luna. Das Team hat sich aber auch mit wissenschaftliche Arbeiten über paranormale Fähigkeiten beschäftigt.

Auf das leicht futuristische und vor allem düstere Weltraum-Abenteuer müssen wir noch etwas warten. Prey erscheint 2017 für PC, PlayStation 4 und Xbox One.

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