Prey in der Vorschau: Alle frischen Infos zu Gameplay, Story, Aliens und Gadgets von der QuakeCon

Björn Rohwer 1

Es war Bethesdas große Überraschung der diesjährigen E3: Prey lebt (wieder)! Nachdem im Juni aber nur ein Cinematic Trailer gezeigt wurde, durften Fans auf der QuakeCon nicht nur einen Gameplay-Trailer sondern auch exklusiv die ersten Gameplay-Szenen bestaunen. Wir waren bei der Präsentation vor Ort, zeigen euch den Trailer und fassen alle Neuigkeiten in unserer Vorschau zusammen.

Der erste Gameplay-Trailer zu Prey:

Prey - Offizieller Gameplay-Trailer DEUTSCH.

Die Story:

Bereits auf der E3 wurde bekanntgegeben, dass euch Prey in das Jahr 2032 und die Haut von Morgan Yu versetzt. Ob Morgan ein Mann oder eine Frau ist, dürft ihr dabei selbst entscheiden. Mit eurem Charakter seid ihr Hauptteil eines privaten Forschungsprojektes, das an der Weiterentwicklung der Menschheit arbeitet. Die Tests werden allerdings gestört. Euer Zuhause, die wissenschaftliche Raumstation Talos I des Unternehmens TransStar, wird von mysteriösen Aliens überrannt, die fortan Jagd auf euch, einen der letzten Überlebenden des Schiffs, machen. Ihr müsst nicht nur die Raumstation retten, sondern entdeckt im Laufe des Spiels die dunkle Geheimnisse der Station, des Unternehmen und von euch selbst.

Bilderstrecke starten
12 Bilder
Die besten WTF-Erweiterungen, mit denen Spiele deinen Kopf verdrehen.

Die Aliens:

Die Außerirdischen im neuen Prey erscheinen als schwarze, wabernde Wesen – sie sind aber nicht nur einfach eine schwarze Masse, sondern unterteilen sich in verschiedene Klassen mit unterschiedlichen Fähigkeiten:

Die Mimics tauchten in den Gameplay-Szenen am häufigsten auf und scheinen die „gewöhnliche“ Alien-Klasse zu sein. Ihre spezielle Fähigkeit ist es, die Gestalt von Objekten anzunehmen. Als Spieler müsst ihr so auf jedes noch so kleine herumliegende Detail achten. Ob Mülleimer, Kaffeetasse oder Waffe – in jedem Gegenstand könnte ein Alien versteckt sein. Gerade hier wird klar, wieso Prey in den ersten Trailern so viel von Realität, Traum und dem Sehen von Unglaublichem gesprochen hat. Zumindest zum Teil stecken da die einfallenden Alienhorden hinter. Zusätzlich waren in der Präsentation drei weitere Alienarten zu sehen, die allerdings nur kurz erwähnt wurden oder ganz namenlos blieben – ein menschenähnlicher Nahkämpfer, der Phantom heißt, ein kompakterer, fliegender Gegner und ein monströser, gewalttätiger Alien-Bigfoot.

Das Gameplay:

Bei ihrer Neuerfindung der Marke Prey haben die Arkane Studios deutlich ihren Stempel auf das Franchise gedrückt. Wieder soll es einen Mix zwischen einer möglichst genauen Simulation, einer starken Erzählung und einer großen Wahlfreiheit geben – jeder Spieldurchlauf wird dabei neu und anders sein. Wie bereits bei Dishonored könnt ihr so entweder aggressiver auftreten und euch mit Waffengewalt vorkämpfen oder euch ruhigere Wege durch die Raumstation suchen. Große Ballerorgien werden allerdings nur schwer möglich sein, da Waffen nur sehr selten auf der Station zu finden sind.

Prey geht mit der Wahlfreiheit allerdings noch einen Schritt weiter als nur zwischen friedlichen und aggressiveren Wegen zum selben Ziel zu unterscheiden. Es soll ein Open-World-Spiel werden, in dem ihr sowohl die riesige Raumstation, als auch den umliegenden Weltraum frei erkunden könnt. Die gesamte Raumstation lässt sich also auch von außen begehen! In dieser Welt werden euch dann Aufgaben gestellt – die vorgestellte Mission beinhaltete beispielsweise, einen der Wissenschaftler auf dem Schiff ausfindig zu machen. Um dabei Erfolg zu haben, reicht es nicht allein, dass ihr mit Waffengewalt die Aliens ausschaltet, sondern ihr müsst auch etwas Kreativität beweisen.

Die Gadgets:

Prey lebt von der Nutzung verschiedener Gadgets die euch wiederum neue Wege zu euren Zielen eröffnen. Da ihr auf einer Wissenschaftsstation lebt, gibt es davon auch gleich eine ganze Menge. Folgende Gadgets konnte ich in der QuakeCon-Preview entdecken:

Gloo Gun:

Die sogenannte Gloo Gun bietet gleich mehrere Nutzungsmöglichkeiten. Sie versprüht eine klebrige, schnell erhärtende Masse, mit der ihr beispielsweise Gegner fixieren und zerstören könnt. Oder ihr schießt etwas Gloo gegen eine Wand und benutzt es als Treppe zur nächsten Ebene. Vielleicht versperren euch auch Rohre mit Feuerfontänen den Weg und ihr dichtet einfach die Endungen ab – die Gloo Gun ist das Gaffer Tape unter den Prey-Gadgets.

Recycle Charger:

Großen Einfluss auf das Vorankommen in der Spielwelt soll auch der Recycle Charger haben. Das handliche Gadget könnt ihr wie eine Granate in einen Raum werfen. Anstatt ihn zu zerlegen, räumt es aber auf – quasi. Herumstehende Gegenstände wie Kisten werden durch den Recycle Charger in ihre Grundmaterialen (Organische Bausteine, Metallische Bausteine, usw.) zerlegt, die ihr wiederum einsammeln und zu neuen Dingen verarbeiten könnt. Sobald ihr die entsprechenden Baupläne eingesammelt habt, lassen sich so fast alle Gegenstände, die im Spiel auftauchen, auch an Crafting-Maschinen erneut herstellen. Gleichzeitig könnt ihr euch durch den Recycle Charger ganz hygienisch und umweltbewusst neue Wege „freisprengen“.

Neuromod:

Der Neuromod scheint ein besonders wichtiges Gadget zu sein. Ihr setzt euch das Gerät in euer Auge ein und könnt dadurch Fähigkeiten erlernen – sowohl menschliche Fähigkeiten, als auch Fertigkeiten der Aliens. Der „Kinetic Blast“ erzeugt beispielsweise eine Druckwelle und kann so Gegenstände wegdrücken oder euch selbst in die Lüfte katapultieren. Deutlich spannender ist allerdings die Fähigkeit „Mimic“ – nicht umsonst heißt diese wie eine Alien-Klasse. Genauso wie die entsprechenden Außerirdischen könnt ihr euch hiermit in jegliche Gegenstände verwandeln und so Puzzle lösen oder Aliens ausweichen.

Der Spalt zum nächsten Raum ist zu eng? Verwandelt euch einfach in eine Kaffeetasse und rollt euch durch den Schlitz! Die nächste Halle ist voller Gegner? Als Metallkugel kommt ihr ungesehen an ihnen vorbei! Für noch abstrusere Wege durch das Spiel lassen sich viele Fähigkeiten auch noch verbinden, indem ihr euch beispielsweise in eine Kaffeetasse verwandelt und per „Kinetic Blast“ einen schmalen Schacht hochschießt. Zusätzlich könnt ihr im Laufe des Spiels ganz traditionell eure Fähigkeiten upgraden, um sie so zu verstärken und zu modifizieren.Werden eure Neuromod-Fähigkeiten allerdings stärker, wird es auch für die Aliens auf dem Schiff einfacher, euch zu orten. Mehr Kraft bedeutet als auch mehr Gegner!

Kurz tauchte auch ein Gadget mit dem Titel „Zero G Propulsion System“ auf – was genau es macht und ob es etwas mit Schwerelosigkeit zu tun hat, wurde allerdings nicht gezeigt. Es bleibt noch einige Zeit, weitere Gadgets anzukündigen und vorzustellen – das Open-World-Spiel aus First-Person-Sicht soll 2017 erscheinen.

Prey auf Amazon vorbestellen *

E3 2016: Was waren eure Favoriten der Bethesda-Pressekonferenz?

Publisher Bethesda hat bei der diesjährigen Pressekonferenz auf der E3 2016 neben den bekannten Verdächtigen auch so einige neue Spiele angekündigt. Was davon hat euch am besten gefallen? Stimmt in unserer Umfrage über eure Favoriten ab!

Zu den Kommentaren

Kommentare zu diesem Artikel

Weitere Themen

Neue Artikel von GIGA GAMES

* Werbung