Prey (2017): Tipps, die ihr vor dem Spielstart wissen solltet

Victoria Scholz

Während ihr die fast ausgestorbene Raumstation Talos I erkundet, müsst ihr euch zusätzlich um Feinde, Missionen und Blaupausen kümmern. In Prey (2017) durchlebt ihr einen Krimi im Shooter-Mantel mit Fantasy-Umgebung und Horror-Gegnern - um das zu überleben, braucht ihr starke Tipps, die euch zur Seite stehen.

Mit empfohlenen 16-GB-RAM ist Prey auf dem PC ein wahres Monster. Wer den Systemanforderungen des Spiels standhält, kann sich auf eine bildgewaltige Erfahrung freuen, die schon in der Demo zeigen konnte, dass die FPS größtenteils stabil sein werden. Bei diesem flüssigen Abenteuer springen wir also direkt auf die Raumstation und durchleben mit Morgan Yu einen mit Aliens besetzten Albtraum. Reichen euch die dürftigen Erklärungen in Prey nicht aus, haben wir eine Menge Tipps für euch am Start, die ihr - so wie wir finden - unbedingt wissen solltet!

Prey: Official Launch Trailer.

Infos vor dem Spielstart - Pre-Load, Demo, Speicherplatz und Co.

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Bevor wir in die handfesten Tipps für Prey kommen, wollen wir euch Infos zu anderen Themen rund um das Spiel geben. Der Pre-Load hat übrigens bereits auf allen Plattformen begonnen. Habt ihr euch also Prey vorbestellt, könnt ihr euch das Spiel jetzt schon herunterladen. Folgende Speichergrößen gibt es je Plattform:

  • PlayStation4: Der empfohlene Speicherplatz liegt bei 42 GB (inklusive Day-One-Patch, mindestens 44,05 MB pro Profil und 10,49 MB pro Speicherdatei). Das Spiel benötigt etwa zwischen 38,2 bis 39,5 GB freien Speicher auf der Platte.
  • Xbox One: Der empfohlene Speicherplatz liegt bei 38 GB (inklusive Day-One-Patch und 391,8 Kb bis 197 MB für den Speicherstand ). Das Spiel benötigt etwa zwischen 34,9 bis 35,7 GB freien Speicher auf der Platte.
  • PC: Der empfohlene Speicherplatz liegt bei 20 GB.

Kommen noch DLCs oder Vorbestellerboni dazu, kann sich die Zahl noch weiter erhöhen. Auf der PlayStation 4 darf der Speicher bei DLCs einen GB aber nicht übersteigen.

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Wollt ihr zudem Prey antesten, könnt ihr auf den Konsolen eine einstündige Demo herunterladen. Die Demo-Version wird höchstwahrscheinlich noch länger in den Stores verfügbar sein. Für den PC gibt es diese Demo nicht. Als Grund nennen Arkane Studios, dass es auf Steam ein Rückgaberecht gebe und die Spieler dieses nutzen könnten. Schade eigentlich.

Kommen wir jetzt zum wirklich interessanten Punkt! Wann wird Prey bei uns spielbar sein? Auf PlayStation 4 und Xbox One wird das Spiel um 0 Uhr am 5. Mai freigeschaltet, während PC-Spieler erst um 1 Uhr nachts, also eine Stunde später, zocken können.

Die besten Tipps fürs Überleben in Prey

Prey setzt stark auf Erkundung. Bevor ihr euren ersten Gegner antrefft, ist euer Inventar schon zum zehnten Mal voll. Der erste Tipp ist also, schaut euch jede Ecke der Karte genau an. Hier findet ihr nicht nur Sammelobjekte, sondern auch Nahrungsmittel und Medikits, die ihr später garantiert gebrauchen werdet.  Blöderweise könnt ihr aber zu Beginn noch nicht so viel im Inventar lagern. Aus diesem Grund empfehlen wir euch, unnötige Gegenstände zu verarbeiten, um aus ihnen später andere Items bauen zu können.

Ihr könnt euch frei in der Raumstation bewegen. Einige Zimmer sind zwar abgesperrt, dennoch könnt ihr von Beginn an den Großteil der Station nach Gegenständen absuchen. Bleibt aber zuerst dort, wo euch der Questmarker hinschickt, damit ihr nicht auf starke Monster trefft.

Um aber Gegenstände zerlegen zu können, benötigt ihr die Granate Recycler-Ladung. Sie verwandelt die umliegenden Items in Bausteine, mit denen ihr am Fabrikator neue Gegenstände erschaffen könnt. Das erste Gerät findet ihr in eurem Büro. Dafür müsst ihr aber Fabrikator-Pläne einsammeln. Ihr könnt jeden Gegenstand in der Welt nachbauen - wenn ihr auch alle Pläne besitzt. Im Recycler könnt ihr auf herkömmliche Weise eure ungeliebten Items zu Elementen machen.

Kommt ihr an einer Stelle nicht weiter, solltet ihr euch nach spiegelnden Flächen umsehen. Ihr könnt sie meist einschlagen und könnt dahinter weitergehen. Zudem gibt es einige versteckte Items. Sucht zum Beispiel hinter den amerikanischen Feuermeldern. Hier befinden sich wertvolle Gegenstände.

Untersucht PCs - und hackt sie richtig!

Auf der Raumstation gibt es einige PCs, die ihr nach Mails und anderen Dokumenten untersuchen könnt. Neben klassischen Zettelchen bringen sie euch die Geschichte näher und versuchen aufzuklären, was auf der Raumstation schief lief. Sucht also gezielt nach den PCs. Manche Computer könnt ihr nur mit Passwörtern bedienen. Zu Beginn hängen sie mittels Notizzettelchen am Bildschirm oder in der Nähe des PCs. Habt ihr das Passwort gefunden, müsst ihr es euch nicht merken. Morgan gibt es automatisch ein.

Es gibt auch besondere PCs, so zum Beispiel das Sicherheitsterminal. Hier werden euch die Mitarbeiter und ihr Standort angezeigt. Klickt auf die lebenden Kollegen, damit sich Nebenmissionen öffnen, um sie zu finden. Merkt euch auch den Verbleib der toten NPCs. Lootet ihr die Leichen, springen oftmals gute Items für euch raus.

Mit der Fähigkeit Hacking könnt ihr euch künstlich Zugang zu PCs und Terminals verschaffen. Das Hacken geht in der Theorie ganz einfach. Ihr müsst eure Figur über den Bildschirm zum blinkenden Ziel bewegen. In der vorgegebenen Zeit dürft ihr jedoch nicht gegen die roten Kästchen stoßen. Passiert das, werden euch 10 Gesundheitspunkte abgezogen und ihr dürft es noch mal versuchen. Bei jedem weiteren Versuch sieht das Labyrinth immer ein bisschen anders aus. Auch die Taste, die ihr im Ziel drücken müsst, verändert sich. Da ist schnelle Reaktion gefragt. Steuert ganz behutsam zum Ziel. Knallt ihr zu schnell gegen die anderen Kästen, prallt ihr leicht ab. Das könnte euch Zeit kosten.

Sammelobjekte satt - was ist für was da?

Am wichtigsten sind sie Neuromods. Sie haben verschiedene Formen. So können sie in Aktenkoffern oder hinter Glaskästen versteckt sein. Ihr stecht sie euch ins Auge, damit sie wirken. Vorher wählt ihr aber noch Fähigkeiten aus, die ihr mit den Neuromods freischaltet. Es gibt zum einen menschliche und zum anderen Alien-Fertigkeiten. Das sind die Kategorien:

Rasse Kategorie Beschreibung
Menschen-Fähigkeit Wissenschaft Hier findet ihr Fähigkeiten, die beispielsweise das Hacking freischalten (in verschiedenen Stufen) oder die Medikits effektiver machen.
Technik Die Fertigkeiten in diesem Talentbaum helfen euch dabei, schwerere Objekte zu tragen (und werfen zu können) sowie kaputte Gegenstände (oder euren Anzug) reparieren zu können.
Sicherheit In dieser Kategorie steigert ihr eure Gesundheit und Ausdauer. Investiert ihr hier eure Neuromods rennt ihr schneller.
Typhon-Kraft Energie Mit diesen Fähigkeiten teilt ihr Energie- und Feuerschaden aus (Explosionen, Energiefelder etc.) und steckt auch mehr Schaden von diesen Quellen ein.
Verwandlung Ihr lasst Leichen kämpfen, erschafft Doppelgänger, regeneriert schneller Schaden und verwandelt euch in Gegenstände und später auch Maschinen.
Telepathie Morgan beschwört einen schützenden Schild, kontrolliert die Gedanken anderer und später auch Maschinen.

Beinahe jede Fähigkeit kann noch einmal verbessert werden. Dafür braucht ihr aber noch mehr Neuromods. Diese könnt ihr übrigens auch im Fabrikator herstellen, sofern ihr den entsprechenden Bauplan findet. Dafür benötigt ihr jedoch exotische Bauelemente - wie der Name es bereits sagt, sind diese sehr schwer zu bekommen. Wir empfehlen euch die Fähigkeit Hebelkraft. Damit könnt ihr Objekte gegen Feinde schmeißen. Habt ihr keine Waffe oder keine Munition mehr, kann die Fertigkeit sehr nützlich sein. Zudem machen große Schränke auch ordentlich Schaden.

Geschütztürme lassen euch zu Beginn in Ruhe und bekämpfen die Aliens in der Nähe für euch. Je mehr Alien-Fähigkeiten ihr jedoch freischaltet und anwendet, desto mehr verändert sich eure DNA und wird zum Feind - zumindest für die Geschütze. Sie greifen euch an. Ihr könnt sie jedoch hacken, sofern ihr die Fertigkeit freigeschaltet habt. Ab einem bestimmten Punkt werden euch Aliens orten und verfolgen - das passiert ab einer bestimmten Anzahl von Alien-Fähigkeiten.

Neben den Neuromods könnt ihr auch Upgrade-Kits finden. Diese lassen eure Waffe verbessern. Mit entsprechenden Menschen-Fähigkeiten könnt ihr eure Schießeisen noch stärker machen. Aber auch im Fabrikator könnt ihr euch Waffen craften. Sammelt dafür die Elemente, die ihr im Bauplan nachlesen könnt. Es gibt vier verschiedene Arten von Elementen, die sich in der Seltenheit unterscheiden:

  • Mineralien
  • Organische Elemente
  • Synthetische Elemente
  • Exotische Elemente

Achtet auf die Ausdauer und schleicht an starken Gegnern und Gruppen vorbei!

Sobald ihr rennt oder mit einer Nahkampfwaffe schlagt, verbraucht ihr Ausdauer. Mit einigen Nahrungsmitteln könnt ihr sie wieder auffüllen. Oder ihr wartet einfach einen kurzen Moment, um eure Ausdauer zu regenerieren. Seid ihr gerannt oder haut zu oft auf einen Feind, muss sich Morgan ausruhen und ist dann natürlich leichte Beute. Bleibt also auf Abstand, wenn eure Ausdauer niedrig ist.

Manche Typhons können sich in Gegenstände verwandeln. Seid also immer wachsam. Lauft ihr an den entsprechenden Gegenständen vorbei, fliegt die Tarnung auf. Ab und zu kann es vorkommen, dass euch die Aliens noch nicht gesehen haben. In diesem Fall ist die Leiste über ihnen noch nicht komplett rot. Zu Beginn solltet ihr bei großen Gegnern und Gruppen eher vorsichtig sein und Verstecke nutzen.

Wollt ihr aber gar nicht gesehen werden und an Feinden vorbeigehen, braucht ihr die Typhon-Kraft Mimikry. Mit dieser verwandelt ihr euch nicht nur in Tassen und Teller, sondern auch in kleine schwarze Bälle, mit denen ihr einfach an Feinden vorbeirollt. In Kombination mit der Kinetischen Explosion könnt ihr größere Sprünge machen. Hat euch ein Gegner gesehen, hört ihr nicht nur die entsprechende Kampfmusik, sondern seht auch, von wo der Gegner kommt. Befindet ihr euch mitten im Kampf, müsst ihr nicht unbedingt wegrennen, wenn es zu viele Mimics sind. Meist laufen sie euch nicht hinterher. So könnt ihr kurz Abstand schaffen und sie dann attackieren.

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