Quake 2: Flüssig mit zukunftsweisendem Path Tracing

Alexander Gehlsdorf

Quake 2 erschien bereits vor 20 Jahren, demonstriert jetzt aber, wie Spiele in 20 Jahren aussehen könnten.

Quake Champions – E3 2017 Trailer.

Auch wenn es heute nicht mehr so aussieht, war die Grafik von Quake 2 1997 wegweisend und auf der Höhe der Zeit. Jetzt zeigt das Spiel erneut, welche Grafik uns in der Zukunft erwartet.

Path Tracing sorgt, stark vereinfacht ausgedrückt, dafür, dass jeder einzelne sichtbare Lichtstrahl und damit eine enorm detaillierte Beleuchtung, insbesondere durch indirektes Licht, von der Engine berechnet werden. In kommerziellen Spieleeproduktionen wird diese Technik aufgrund des enormen technischen Aufwands voraussichtlich erst in zehn oder zwanzig Jahren genutzt werden, in einer gemoddeten Version des zwanzig Jahre alten Quake 2 läuft es jedoch schon heute weitesgehend flüssig.

Bilderstrecke starten
14 Bilder
Die 13 grausamsten Szenen aus Retro-Spielen.

Aktuell produziert Path Tracing noch jede Menge Bildkörnung, da die Pixel nicht häufig genug berechnet werden, um jede mögliche Form von Beleuchtung abbilden zu können. Mit zunehmender Rechenleistung sollte jedoch auch dies möglich sein. Am einfachsten erkennst du den Einfluss von Pathtracing an der differenzierten Beleuchtung der Waffe.  Aktuell wird Path Tracing insbesondere in der Produktion von Animationsfilmen eingesetzt.

Dem Path Tracing sehr ähnlich ist das Ray Tracing. Bereits seit über zehn Jahren arbeiten Moddern daran, Quake 3 per Ray Tracing weiter aufzuhübschen und verbesserte Beleuchtung und Spiegelungen zu erreichen. Das eingebundene Video sorgte 2004 für staunende Gesichter und herunterklappende Kinnladen.

Zu den Kommentaren

Kommentare zu dieser News

Weitere Themen

* Werbung