Realm Royale: Turnier-Veranstalter baut Mist und lässt Spieler dafür leiden

André Linken

Wer Mist baut, sollte auch dazu stehen. Das galt wohl jedoch nicht für die Organisatoren eines großen Turniers rund um den Battle-Royale-Shooter Realm Royale.

Ort des Geschehens war laut Newsweek eine Veranstaltung der Dreamhack Atlanta und Hi-Rez Expo, bei dem 100 Spieler an dem besagten Turnier teilgenommen haben. Als Preisgeld waren immerhin 25.000 Dollar angesetzt, so dass auch einige bekannte Shooter-Größen angetreten waren. Dazu zählte unter anderem Brian „Kephrii“ St. Pierre, den du vielleicht auch als grandiosen Overwatch-Spieler kennst.

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Dieser bemerkte jedoch gleich zu Beginn des Turniers, das etwas nicht stimmte. Eine große Anzahl der zur Verfügung gestellten Spielstationen war so ausgerichtet, dass sie in Richtung der großen Leinwand zeigten. Dort war nicht nur die komplette Map der einzelnen Partien zu sehen, sondern auch die aktuelle Position von sämtlichen Spielern. Wer also in Richtung der Leinwand saß, konnte sich einen nicht zu verachtenden Vorteil verschaffen.

St. Pierre war das zu viel des Guten und ließ seinem Unmut nicht nur bei den Organisatoren, sondern auch via Twitter freien Lauf:

„Stellt euch vor, ihr seid bei Realm Royale, veranstaltet ein 25.000-Dollar-Turnier, bei dem [euer Bildschirm] sowie die Ingame-Map direkt vor der Nase eurer Mitstreiter ist – in Echtzeit, ohne Verzögerung. Die Admins haben mir gesagt, dass es diesbezüglich keine Änderungen oder Verzögerungen geben wird.“

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Wenig später forderten die Organisatoren St. Pierre dazu auf, Tweets dieser Art bitte zu unterlassen, da er sich ansonsten eine Disqualifikation, sprich einen Bann einhandeln würde. Da der Spieler diese Ungerechtigkeit jedoch hinnehmen wollte, entschieden sich er und ein Kamerad dazu, dass Turnier zu verlassen.

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