Red Dead Redemption 2 könnte es schaffen, einen wichtigen Aspekt in den Mittelpunkt zu rücken, der vom offiziellen Vorgänger noch weitestgehend ignoriert wurde.

 

Red Dead Redemption 2

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Red Dead Redemption 2
Red Dead Redemption 2: Das offizielle Gameplay-Video
Nachts sind alle Katzen grau. In Red Dead Redemption
hingegen sind alle Cowboys weiß, womit das Spiel dem durch Hollywood-Filme „idealisierten“ Bild des weißen Westerns entspricht. Dass ein Viertel der Cowboys in Wirklichkeit nicht weiß war, wurde in der Geschichtsschreibung effektiv ignoriert.

Zwar gab es ab und an auch schwarze Charaktere im ersten Red Dead Redemption, allerdings nur als Ziele im Rahmen von Kopfgeld-Missionen. Schwarze Charaktere mit Auswirkung auf die Story wurden vergebens gesucht, wie IGN in einem aktuellen Artikel noch einmal aufgearbeitet hat.

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So eindrucksvoll sehen die Orte und Städte in Red Dead Redemption 2 aus

Red Dead Redemtpion 2 könnte genau dieses Manko ausbessern. Mit Lenny ist bereits ein farbiges Mitglied der Van-der-Linde-Gang bestätigt. Spannend bleibt die Frage also, inwiefern auch weitere farbige Charaktere eine Rolle in Red Dead Redemption 2 spielen und ebenso, inwiefern das Schicksal der indigenen Bevölkerung aufgegriffen wird, die im 19. Jahrhundert systematisch vertrieben und verfolgt wurde.

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Die Antwort erfahren wir am 26. Oktober 2018, wenn Red Dead Redemption 2 für PlayStation 4 und Xbox One erscheint. Freust du dich bereits auf das Open-World-Spiel? Lass es uns doch in den Kommentaren wissen!