Resident Evil 2: 7 Tipps, die ihr zum Überleben im Remake wissen müsst

Christopher Bahner

Genau wie im Original von 1998, geht es im Resident Evil 2 Remake ums nackte Überleben und die Flucht aus Raccoon City. Dabei hat sich in Sachen Gameplay jedoch einiges verändert und vor allem das Verhalten der Zombies und anderen Feinde ist jetzt komplexer. Wir wollen euch daher 7 Tipps geben, mit denen ihr dem Albtraum besser entfliehen könnt.

Wenn ihr schon viele Teile der Reihe gespielt habt, dann habt ihr schon eine gute Vorstellung davon, wie ihr in Resident Evil 2 überleben könnt. So solltet ihr beispielsweise nicht auf alle Zombies schießen und sämtliche Spielbereiche gründlich nach Items durchsuchen. Jedoch gibt es viele neue Feinheiten, auf die ihr im Remake achten solltet. Wir geben euch wichtige Tipps dazu.

Zombies sind so zäh wie nie zuvor!

Im Original von Resident Evil 2 war die Sache mit den Zombies klar: Ihr schießt ein paar Mal auf sie, sie kippen um und wenn ihr eine Blutlache seht, wusstet ihr, dass sie nicht mehr aufstehen werden. Im Remake haben die Zombies einiges mehr auf den Kasten. Folgende Tipps solltet ihr bezüglich der Untoten beachten:

  • Zombies haben verschiedene Trefferzonen. Nicht nur der Kopf, sondern auch Beine und Arme lassen sich abschießen.
  • Im Kampf gegen Zombies solltet ihr unserer Meinung nach immer auf die Beine zielen und sie mit ein paar Schüssen abtrennen. Ein kriechender Zombie ist um einiges harmloser als ein laufender.
  • Kopfschüsse mit Pistolen sind nicht unbedingt effizient. Zum Einen halten die Untoten mehrere Kopfschüsse aus bevor sie umkippen, zum anderen stehen sie nach kurzer Zeit mehrmals wieder auf. Einen Zombie endgültig mit Kopfschüssen zu töten, kostet euch gut und gerne 5-10 Schuss.
  • Schon früh im Spiel werdet ihr eine Schrotflinte finden können. Wenn ihr genug Flintenmunition habt, ist es sinnvoll, schon im Vorfeld am Boden liegende Zombies mit einem gezielten Schuss den Kopf abzuschießen. Auf diese Weise sind sie endgültig erledigt und ihr könnt später nicht mehr von ihnen überrascht werden.
  • Euer Kampfmesser eignet sich ebenfalls sehr gut dazu, am Boden liegende Zombies zu töten. Aber Achtung, Kampfmesser haben nur eine bestimmte Haltbarkeit, die durch einen abnehmenden Balken angezeigt wird. Abgenutzte Messer gehen verloren und ihr müsst dann erst neue in der Umgebung finden.

Resident Evil 2 im Test: Zum Glück nicht totzukriegen

Nutzt die neuen Komfortfunktionen der Karte!

Das Remake macht euch das Verfolgen eurer Fortschritte viel leichter als das Original. Besonders die Karte ist hier hervorzuheben. Sämtliche Gegenstände, die ihr in den einzelnen Räumen entdeckt, werden auf eurer Karte markiert, wenn ihr sie wegen vollem Inventar nicht direkt mitnehmen könnt.

Tresore und Kombinationsschlösser werden zudem mit einem Ausrufezeichen markiert. So könnt ihr sie später schnell wiederfinden, wenn ihr den entsprechenden Code herausgefunden habt. Generell färbt das Spiel Räume, in denen ihr noch nicht alles gefunden habt, rot ein. Erst wenn ein Raum komplett leergeräumt und jedes Rätsel darin gelöst wurde, wird er blau eingefärbt. So könnt ihr im Grunde wirklich nichts verpassen.

Haltet ein Gleichgewicht zwischen Munition und Heilung

Inventarverwaltung war in Resident-Evil-Spielen für das Überleben schon immer immens wichtig. Da Munition und Heilungsgegenstände nicht im Übermaß vorhanden sind, müsst ihr immer abwägen, ob ihr einen Zombie tötet oder an ihm vorbeilauft.

Diese Entscheidung solltet ihr auch immer von der Menge euer Vorräte abhängig machen. Habt ihr gerade nur wenig Munition, dafür aber viele Kräuter zum Heilen? Dann lasst euch lieber vom Zombie, der euch den Weg versperrt beißen und heilt euch anschließend, anstatt eure letzte Munition zu verballern.

Seid ihr hingegen bewaffnet wie Rambo aber habt nur noch ein Erste-Hilfe-Spray, solltet ihr eure Munition auch nutzen. Generell solltet ihr natürlich wenn möglich an Feinden vorbeilaufen. Da ihr aber, vor allem in der Polizeistation, oft an den selben Orten mehrmals vorbeikommt, ist es sinnvoll hier die Gegnerhorden ab und zu etwas auszudünnen.

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Licker sind harmlos, wenn ihr euch ruhig verhaltet

Der Licker gehört zu den ikonischsten Monstern von Resident Evil 2 und kommt natürlich auch im Remake vor. Ihn zu besiegen ist allerdings noch schwieriger geworden. Er ist wieselflink und fügt euch mit seinen Klingen immensen Schaden zu.

Da Licker aber keine Augen haben und euch nur hören können, solltet ihr euch dies zunutze machen und eure Munition sparen. Wann immer ihr einem begegnet, bewegt euch nur ganz langsam vorwärts und achtet auf das Vermeiden von Geräuschen durch eure Schritte. Der Licker wird euch dann nicht angreifen, da er euch nicht orten kann.

Wenn ihr an einem Licker vorbeilauft, der an einer Wand oder Decke entlangläuft, wird er zwar eure Anwesenheit ahnen und euch langsam verfolgen, aber nicht angreifen. Nur wenn ihr wirklich nah an ihm dran steht, so dass ihr ihn fast schon berührt, wird er euch bemerken.

Spart euch Granaten für Bosse auf

Neben Messern könnt ihr im Spiel auch Granaten und Blendgranaten als Nebenwaffen ausrüsten. Diese sind besonders nützlich im Kampf gegen Bosse oder andere mächtige Monster wie Licker. Wenn diese euch packen, wird ein Quicktime-Event eingeleitet, bei dem ihr dem Monster noch eine Granate ins Maul oder andere mutierte Öffnungen stopfen könnt. Habt ihr nichts ausgerüstet, erleidet ihr allerdings Schaden.

Deswegen empfehlen wir euch Granaten für diese Situationen aufzuheben und nicht bei normalen Zombies zu benutzen. Bei den Untoten solltet ihr auf die Kampfmesser zurückgreifen, die euch bei Bossen wiederum nichts nutzen.

Speicherräume sind immer noch sicher, bis auf eine Ausnahme

Wann immer ihr in Resident-Evil-Spielen einen Raum mit einer Schreibmaschine zum Speichern findet, dann wisst ihr, dort kann euch nichts passieren. Entspannende Musik setzt ein und ihr könnt verschnaufen. Dies ist auch im Resident Evil 2 Remake der Fall.

Egal wie viele Monster euch gerade verfolgen, in Speicherräumen seid ihr sicher. Allerdings gilt dies nicht mehr für die Eingangshalle der Polizeistation. Hier steht zwar auch eine Schreibmaschine, allerdings gibt es teilweise offen stehende Durchgänge zu anderen Bereichen, durch die Zombies strömen können. Fühlt euch hier also nicht mehr allzu sicher!

Kombiniert Kräuter und Schießpulver richtig!

Wie gewohnt könnt ihr auch in Resident Evil 2 wieder Kräuter mischen, um euch so wirkungsvollere Heilungsgegenstände herzustellen. Dabei solltet ihr es vermeiden, grüne Kräuter mit grünen Kräutern zu mischen. Zwar steigert dies die Heilungswirkung auch, aber nicht so sehr, wie wenn ihr ein grünes mit einem roten Kraut mischt. Ein zusätzliches blaues Kraut sorgt wiederum für Heilung von Gift und macht euch im Remake auch für eine kurze Zeit resistenter gegen Gift und erlittenen (erkennbar an einem Symbol rechts unten im Bildschirm).

Im Remake könnt ihr zudem verschiedene Schießpulver finden und sie miteinander zu kombinieren, um Munition herzustellen. Dabei gibt es folgende Kombinationsmöglichkeiten:

  • Schießpulver + Schießpulver = Pistolenmunition
  • Schießpulver + Hochwertiges Schießpulver = Flintenmunition bzw. Säuregranaten
  • Hochwertiges Schießpulver + Hochwertiges Schießpulver = Magnum-Munition bzw. MP-Munition

Achtet immer darauf, ein Schießpulver zu haben, wenn ihr ein hochwertiges findet. Flintenmuntion ist immer mehr wert als Pistolenmunition und ihr solltet euer Schießpulver nicht nur für letzteres benutzen.

Ein Tipp noch zum Schluss: Gegenstände, die ihren Zweck erfüllt haben und sonst für nichts mehr zu gebrauchen sind, werden mit einem roten Häkchen im Item-Fenster markiert. Diese könnt ihr dann ruhigen Gewissens wegwerfen, um Platz für andere Gegenstände zu schaffen.

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