Scalebound: Spiel fiel laut Xbox-Chef dem Hype zum Opfer

Luis Kümmeler 1

In einem Interview hat Phil Spencer aus dem Hause Microsoft über den Abbruch des Projekts Scalebound aus dem Hause PlatinumGames gesprochen. Der enorme Hype sei es gewesen, so der Xbox-Chef, der letztendlich dafür gesorgt habe, dass das Projekt eingestampft wurde.

Scalebound in der Vorschau (gamescom 2016).

Mit Scalebound hatten Microsoft und der japanische Entwickler PlatinumGames ein Spiel in der Pipeline, das auf Basis spektakulärer Trailer von vielen Spielern rund um den Globus heiß erwartet wurde. Möglicherweise etwas zu heiß allerdings, denn schenkt man Phil Spencer aus dem Hause Microsoft Glauben, könnte der enorme Hype um das Spiel zum Tode des selbigen geführt haben. Das hat der Xbox-Chef jüngst in einem Interview mit der japanischen Webseite GameWatch erklärt, wie Dualshockers berichtet.

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Laut Spencer sei Scalebound möglicherweise einfach zu früh angekündigt worden, und der Hype um das Spiel zu rapide gewachsen – eine Tatsache, die dem ambitionierten Projekt geschadet haben soll. Tatsächlich sollen die Erwartungen der Fans und Spieler in so astronomische Höhen geschossen sein, dass sich beide Unternehmen – Microsoft und PlatinumGames – irgendwann sicher gewesen seien, dass man die Vorstellungen der Spieler unmöglich treffen könne. Als Folge dessen sei die Entwicklung abgebrochen worden – ein Umstand, der Spencer genau so „weh getan habe“ wie den Fans.

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Im Interview hat Spencer aber seinen anhaltenden, „tiefen Respekt“ für PlatinumGames und „seinen Freund“ Hideki Kamiya bekräftigt, mit dem er in Zukunft gerne wieder zusammenarbeiten möchte. Man habe von der Erfahrung gelernt, und noch immer eine wichtige Verbindung zu japanischen Spielern, so Spencer. Der Xbox-Chef hat im Rahmen der aktuellen E3 2017 die neue Konsole Xbox One X und zahlreiche frische Spiele angekündigt – japanische Titel sind im Sortiment des US-Konzerns aber auch nach wie vor eher rar gesät.

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