Sekiro soll sogar noch schwieriger als Dark Souls werden

Marvin Fuhrmann

In Sekiro: Shadows Die Twice wird es nicht wie in ehemaligen From Software-Spielen zugehen. Dies haben die Entwickler erneut betont. Trotzdem soll auch Sekiro enorm schwer werden. Sekiro sieht schon jetzt vielversprechend aus.

Sekiro – Shadows Die Twice: E3 2018 Trailer.

Update vom 21. Juni 2018:

In einem Interview mit GameSpot hat sich Spieldirektor Hidetaka Miyazaki nochmals zum Game geäußert. Eine Sorge seitens der Fans war wohl, dass das Spiel durch das Wiederbelebungs-System leichter werden würde als beispielsweise Dark Souls oder Bloodborne. Mit seiner Aussage, dass Sekiro womöglich sogar schwieriger sein wird als Dark Souls, dürfte er einigen Spielern einen Grund zur Freude geben. Andere hingegen fürchten deswegen wahrscheinlich um ihren Kontroller. Im Interview wurden noch weitere interessante Details von Miyazaki angesprochen.

„Wenn du eher der Spieler bist, der sich Zeit lässt und beobachtet, um sowohl die Schwächen als auch die Positionierung der Bosse herauszufinden, und sich so allmählich alles erschließt, wirst du auf jeden Fall auf deine Kosten kommen. (…) Du wirst etwas finden, vielleicht eine neue Prothese? Du wirst dir denken: ‚Warum benutze ich das nicht bei diesem Gegner?‘ Sobald dieser Moment eintritt und es funktioniert, wird der Spieler ein besonderes Gefühl der Erfüllung verspüren.“

Weiterhin heißt es im Interview:

„Der Typ Spieler, der sich lieber direkt in das Kampfgeschehen stürzt, um das Aufeinandertreffen zweier Klingen zu spüren, wird diese Intensität definitiv wahrnehmen. Die Spieler werden eine extreme Herausforderung bekommen, die wahrscheinlich sogar heftiger ausfällt als bei vorherigen From-Spielen. Wir sind der Meinung, dass für jeden etwas Passendes dabei sein wird.“

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Originalmeldung vom 17. Juni 2018:

Sekiro: Shadows Die Twice soll kein weiteres Dark Souls werden. Ein Fakt, den die Entwickler immer wieder betonen müssen. Denn schließlich stehen sie ja hinter den Souls-Titeln. Doch Sekiro wird sich schon allein durch den Wechsel auf reines Singleplayer-Gameplay ein gänzlich anderes Spiel. Warum sie diese Entscheidung getroffen haben, haben sie nun in einem Interview mit Dualshockers verraten.

 

Als sie Dark Souls und Co. mit Multiplayer entwickelt haben, waren sie in ihren Handlungen immer eingeschränkt. Jeder Bosskampf, jedes Aufeinandertreffen mit einem Gegner musste so designt sein, dass auch zwei Spieler noch gefordert werden und Spaß daran haben. Und dies unabhängig davon, ob sie nun als schwergepanzerter Ritter die Spiele durchstreifen oder aus der Ferne zaubern. All diese Faktoren mussten einberechnet und am Ende ausbalanciert werden. Ein schweres Unterfangen, das bei Sekiro nicht noch einmal vorkommen soll.

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Denn hier spielst du allein und es wird wohl auch keine Klassen geben. Stattdessen entscheidet dein Spielstil darüber, wie du in Sekiro vorankommst. Dadurch wollen die Entwickler sehen, wie weit sie Schwierigkeitsgrad, Design und neue Features treiben können. Ein Experiment, das Fans des Studios sicherlich nur allzu gerne sehen wollen.

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