Sekiro – Shadows Die Twice: Dark Souls plus Schleichen

Daniel Kirschey

Direkt nach der E3 2018 war die Angst da: „Hoffentlich wird Sekiro: Shadows Die Twice nicht total einfach.“ Die Befürchtung konnte Hidetaka Miyazaki schon zerstreuen. Das können wir nun auch! Auf der gamescom hatten wir Zeit Sekiro anzuspielen und … es ist hart.

Sekiro – Shadows Die Twice: E3 2018 Trailer.

Der einarmige Ninja Sekiro schleicht sich nach vorne. Ein Plakat fällt ihm in die Augen. „Der Kopflose kann nicht enthauptet werden. Gehe nicht weiter, das bedeutet deinen Tod.“ Was denkt sich der Shinobi dabei? Genau! Das muss er sich aus der Nähe anschauen. In einer Höhle taucht jäh ein japanischer Dämon mit magischem Katana auf. Aus seinem schleimigen Körper ragen dünne Arme und Beine – aber kein Kopf. Der fehlt, wie Sekiro auch schon durch das Plakat gewarnt wurde. Zwei Schläge des Dämons später, ist unser Ninja auch schon für kurze Zeit Vergangenheit. Das Viech ist viel zu stark.

Die erste Überraschung: Nach dem Tod geht es nicht an einen der Gebetsschreine zurück, die als Leuchtfeuer fungieren. Du hast die Möglichkeit sofort weiterzumachen. Das vereinfacht die Kämpfe jedoch nicht. Der Schwierigkeitsgrad ist komplett um diese Mechanik herum gebaut, wie Hidetaka Miyazaki in einem Interview mit dem PlayStation Blog erklärt. Zudem kannst du nicht nach jedem weiteren Tod wieder direkt in den Kampf ziehen. Einmal gestattet es dir das Spiel. Dann geht’s wieder zurück an den Gebetsschrein. Möglicherweise kommen später mehrere Auferstehungen hinzu oder ihnen wird ein taktisches Moment verpasst; genau wissen wir das allerdings noch nicht.

Neben der direkten Auferstehung dreht sich in Sekrio alles um die linke Prothese des Shinobis. An der kannst du, wie schon vorher berichtet, Werkzeuge und Waffen anbringen. Je nachdem wie die Prothese eingesetzt wird, vereinfacht sich das Spiel auf natürliche Weise. Bekommst du wie wir beim Anspielen heraus, dass einer der dicken Dämonen-Bosse gegenüber Feuer anfällig ist, packst du deine Feuerhand aus und heizt ihm damit ein. Trifft das Feuer ihn, hält er für einen kurzen Moment inne – die perfekte Lücke, um Schaden auszuteilen. Natürlich kannst du auch völlig ohne Vorbereitung nur mit deinem Katana bewaffnet in den Kampf ziehen. Dann ist der klopsige Dämon aber auch ein hartes Stück Arbeit.

Viel besser ist es, bereitest du dich mit deiner Prothese vor und schleichst, greifst aus dem Hinterhalt an. Viele Feinde sterben nach ein oder zwei Schwertstreichen, greift der Protagonist aus der unbeobachteten Deckung an. Doch Achtung: Wenn du deine Prothese einsetzt, musst du auf deinen „White Spirits“-Balken achten. Mit jedem Einsatz werden White Spirits verbraucht. Die Prothesenangriffe spamen, ist also nicht drin.

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Inzwischen ist auch schon ein Veröffentlichungstermin für Sekiro: Shadows Die Twice bekannt. Das Spiel soll voraussichtlich am 22. März 2019 für PS4, Xbox One und PC. Was hältst du bislang vom Spiel? Schreib uns deine Meinung in die Kommentare.

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