Sekiro – Shadows Die Twice: Mehr als nur Dark Souls in Japan

Daniel Kirschey

Plötzlich ist sie da. Die Ära der Spieleschmiede From Software nach den Souls-Spielen. Dark Souls ist zu Ende. Bloodborne 2 wurde auf der E3 2018 nicht angekündigt – dafür Sekiro. Das Spiel Sekiro: Shadows Die Twice soll etwas Neues sein.

Sekiro – Shadows Die Twice: E3 2018 Trailer.

Das nicht alles komplett neu wird, ist aber auch klar. Dark Souls und davor Demon’s Souls sind nicht entstanden, weil Hidetaka Miyazaki von From Software unbedingt ein schwieriges Spiel entwickeln wollte. Vielmehr ging es unter anderem darum, ein Spiel zu erschaffen, in dem der Spieler Hindernisse überkommen muss, um an ihnen zu wachsen. Natürlich fließen wohl auch diese Aspekte, die dir aus den sogenannten Souls-Spielen bekannt sind, in Sekiro ein. Der Fokus hat sich jedoch verschoben.

Die Wege, wie du diese Hindernisse überkommen kannst, sind in Sekiro nämlich vielfältig – die direkte Konfrontation ist nicht immer ein Muss. Natürlich steht der Kampf an sich im Mittelpunkt, doch wie der Präsentationstermin auf der E3 2018 in Los Angeles zeigt, steckt noch viel mehr darin.

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Auch, wenn euch das Abenteuer nach Japan in die Sengoku-Zeit führt, handelt es sich nicht um ein historisches Spiel. Die Welt ist an die Samurai-Zeit angelehnt, wartet aber mit eigenem Elementen auf. Der zentrale Charakter dieser Welt ist ein junger Lord – und du dienst diesem Lord als Ninja. Eine Wahl gibt es nicht, denn Klassen wird es im Spiel wohl nicht geben. Du übernimmst die Rolle von Sekiro. Ein schattenhafter Ashina-Samurai hat dich und deinen Lord angegriffen, weil er auf dessen Erbe aus ist. Im Kampf wird die Figur Sekiro nicht nur von seinem jungen Herren getrennt, er verliert auch seinen linken Arm. In Folge dessen wird er der einarmige Wolf genannt.

In einem Tempel wacht der Shinobi wieder auf – mit einer Prothese statt des linken Arms. Diese Prothese lässt dich einige interessante Gegenstände am Arm befestigen. Im Video kann man schon ganz gut erkennen, wie sich Sekrio durch einen Greifhaken an Gegnern oder Gebäuden hochzieht. Dementsprechend sind Abschnitte in der Welt auch weniger horizontal, sondern eher vertikal angelegt.

Hier siehst du die Prothese in Nahaufnahme aus dem ersten Teaser:

Die Gegenstände, die du am linken Arm trägst, lassen dich Gegner verschieden angreifen. Eine Axt beispielsweise durchbricht Schilde, mit Shuriken greifst du aus der Entfernung an. In der rechten Hand hält Seriko jedochi immer sein Katana.

Statt auf Estus-Flaschen zu bauen, gibt es im Spiel Heiltränke. Außerdem hast du die Möglichkeit, Gegner aus dem Verborgenen anzugreifen. Dadurch kannst du dir einen Vorteil verschaffen. Schleichen gab es so in einem Souls-Spiel noch nie. Hohes Gras sorgt für Deckung, von Gebäuden aus beobachtest du deine Feinde. Springen und mit dem Haken an Feinden hochziehen ist im Kampf ebenfalls wichtig. Denn oft sind das ziemlich große Monster, die Sekiro um einige Meter überragen.

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Dass auch in Sekiro: Shadows Die Twice die Welt sehr gefährlich ist, bekommst du spätestens mit, wenn eine alte Frau dich erspäht und plötzlich nach den Wachen ruft, die dir dann den Garaus machen. Der Tod ist zwar nicht das Ende und der einarmige Wolf soll wieder auferstehen, doch das soll Konsequenzen haben. Welche das sind, ist noch nicht ganz klar. Hart soll das Spiel aber auf jeden Fall werden. Aber es soll trotzdem jeder durchkommen, schließlich führen so viele Wege zum Ziel, den Feind zu besiegen. Welcher Art das Skill- und Loot-System ausfallen wird, ist ebenso noch nicht klar. Was aber schon jetzt in der Alpha-Fassung des Spiels klar wird: Sekiro sieht sehr gut aus – und das trotz der frühen Fassung.

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