SOMA: Entwicklungskosten fast eingespielt – zwei neue Titel in Arbeit

Marco Schabel 3

Die Horror-Spezialisten von Frictional haben vor einem halben Jahr den Sci-Fi-Horrortitel SOMA veröffentlicht. Jetzt haben sie die Verkaufszahlen bekannt gegeben und bereits zwei neue Projekte angekündigt.

SOMA Launch Trailer.

Geht es nach den großen Publishern, die Millionen und Abermillionen von Dollar in ein Spiel stecken, ist es erst dann ein Erfolg, wenn auch die Verkäufe in die Millionen gehen. Größenordnungen, von denen Indie-Studios in der Regel nur träumen können, insbesondere dann, wenn sie Nischentitel liefern. Das gilt auch für die talentierten Frictional-Entwickler, die sich vor allem auf Horror-Spiele konzentrieren und mit Amnesia einen echten Hit gelandet haben – zumindest für ihre Verhältnisse. Auch die neueste Veröffentlichung SOMA kann sich über eine gewisse Beliebtheit erfreuen, wenngleich auch nach einem halben Jahr noch nicht der Break Even Point erreicht werden konnte, jener Punkt, an dem die Produktionskosten und das Einspielergebnis identisch sind. Für Fractional ist das allerdings kein Grund zur Trauer.

SOMA hat 250.000 Verkäufe erzielt

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Wie die Entwickler jetzt wissen ließen, konnten in den vergangenen 6 Monaten bereits 250.000 SOMA-Kopien an den Mann und die Frau gebracht werden, wobei jeden Tag 125 Verkäufe hinzukommen. Für den Break Even Point, der bis zum Ende des Jahres erreicht sein sollte, fehlen noch etwa 20.000 bis 30.000 Verkäufe. Das sind für das Studio zwar Zahlen, die durchaus zufriedenstellend sind, allerdings nicht das ist, was erwartet wurde. Die Schuld gibt Frictional dabei dem völlig neuen Genre, welches sich bei den Horror-Spezialisten eingeschlichen hat. Demnach sei die Science Fiction wohl nicht das, was bei den Fans so wirklich gut ankommt. Es sei keine volle Horror- aber aufgrund seines Hybridendaseins auch keine volle Sci-Fi-Erfahrung, was aber das wäre, was die Käufer vielleicht suchen.

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Gleichzeitig sind übrigens auch die Verkäufe von Amnesia The Dark Descent seit dem SOMA-Release zurückgegangen. Beunruhigend ist das aber nicht, denn das Gleiche ist, auch wenn es nicht erwartet wurde, bereits zuvor passiert, als Amnesia The Dark Descent die Verkäufe von Amnesia A Machine for Pigs drückte. Um solche Kannibalisierungen in Zukunft zu vermeiden, hat Frictional bereits einen Plan gefasst und verkündet, dass nach SOMA bereits zwei weitere Spiele in Arbeit sind – zum ersten Mal in der Geschichte des Studios. Diese sollen sich aber etwas deutlicher vom Horror-Standard abheben und zeigen, dass Frictional eben nicht nur ein Genre kann, ohne dabei die SOMA-Verkäufe zu drücken.

Bis dahin ist SOMA für den PC und die PlayStation 4 verfügbar.

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