Sonic Mania: Online-Zwang und DRM erzürnen Fans

André Linken 1

Der PC-Release des Jump&Runs Sonic Mania wird derzeit von eine Welle der Empörung seitens der Fans überschattet. Gründe dafür sind Online-Zwang und ein nicht angekündigter Kopierschutz.

Sonic Mania - Trailer.

Das Video zeigt dir Gameplay-Szenen aus Sonic Mania.

Angefangen hat alles damit, dass die PC-Version von Sonic Mania am 29. August 2017 offiziell bei Steam erschien. Nach der ersten Freude der wartenden Spieler kamen jedoch recht schnell Unverständnis und dann Ärger oder sogar Wut auf. So kommt nämlich mit dem Denuvo-DRM ein Kopierschutz zum Einsatz, der in der Vergangenheit oftmals in der Kritik stand. Außerdem hatte der Publisher SEGA im Vorfeld nicht angekündigt, dass es überhaupt eine solche Sicherheitsmaßnahme bei dem Spiel geben wird.

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Der zweite Auslöser für die Aufregungen war die Tatsache, dass Sonic Mania ohne aktive Internetverbindung nicht spielbar war. Es gab also einen Online-Zwang, der ebenfalls im Vorfeld nicht öffentlich kommuniziert wurde. Entsprechend groß war die Verärgerung, was auch sehr deutlich bei den jüngsten Nutzer-Reviews auf Steam zu erkennen ist.

Sega: Sonic Mania ist das beste Sonic-Spiel seit 15 Jahren

Mittlerweile hat sich Sega jedoch sowohl via Twitter als auch bei Facebook zu Wort gemeldet und sich für die Unannehmlichkeiten entschuldigt - zumindest ansatzweise. Der Online-Zwang war auf einen Bug zurückzuführen, der mittlerweile behoben wurde. Somit kannst du Sonic Mania ab sofort auch ohne Internetverbindung spielen. Zudem gibt es auf der Steam-Produktseite jetzt einen Hinweis auf den Denuvo-DRM. Ob er eventuell sogar noch entfernt wird, ist bisher nicht bekannt.

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