Soul Calibur 5

David Hain

Es gab eine Zeit, da hätte man annehmen könne, das Beat’em Up-Genre hätte seine besten Tage hinter sich, vor allem, angesichts sinkender Abverkäufe. Dann kam „Street Fighter 4“ und revitalisierte die modernen Kloppereien mit einem Paukenschlag. Seither kommen sie wieder von nah und fern und buhlen um unsere Gunst – zuletzt zum Beispiel „Mortal Kombat“, künftig neue Iterationen von „Tekken“ und „Soul Calibur“, das nun in die fünfte Runde geht.

Viel hat Namco Bandai zum Thema „Soul Calibur 5“ bisher nicht enthüllt, zumindest aber der neue Hauptcharakter des Spiels ist mittlerweile bekannt: Patroklos, der Sohn von Sophitia, wird der zentrale Prügelstar der Handlung, die natürlich abermals vom Superschwert Soul Calibur und dessen dunklem Gegenstück, der Soul Edge-Klinge geht. Angesiedelt ist die Story 17 Jahre nach dem vierten Teil, der Rest dürfte sich auf irgendwelche Racheschwüre oder dergleichen beschränken – um was es halt so geht, in Beat’em Ups.

Game Producer Daishi Odashima erklärte allerdings, man wolle das Kampfsystem grundlegend modernisieren. Bisher wirkten die Kämpfe der teils in Ritterrüstungen verpackten recken arg behäbig, da nach jeder Animationsstufe erst mal ein Bewegungsstopp folgte. In Zeiten, in denen „BlazBlue“-Hüpfer geschmeidig über den Bildschirm gleiten oder Ryu und Ken ihre Ultrakombos flüssig aufs Parkett zaubern, gewinnt man so natürlich keinen Blumentopf mehr.

Odashima kündigt daher an: „Die Kämpfe spielen sich eleganter, sehr viel flüssiger – so gewährleisten wir ein höheres Spieltempo und ermöglichen Anfängern einen besseren Einstieg“. Ob die Fans das neue Prinzip annehmen, wird sich zeigen. Darüber hinaus verspricht Namco eine verbesserte Grafik, schönere Zwischensequenzen und einen konkurrenzfähigen Mehrspielerpart. Und – für „Soul Calibur“-Fans sicherlich am wichtigsten: Es wird wieder Gastcharaktere geben, über die sich Namco aber bis kurz vor Release ausschweigen dürfte.

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