Spec Ops – The Line: Yager schließt die Entwicklung weiterer Ableger aus

Richard Nold 10

Im Sommer 2012 veröffentlichte das deutsche Entwicklerstudio Yager den Third-Person-Shooter Spec Ops: The Line. Der Titel überzeugte mit einem soliden Gameplay und einer überragenden Story. Studio-Gründer Timo Ullmann erklärte nun, warum es dennoch keinen Nachfolger geben wird.

Spec Ops – The Line: Yager schließt die Entwicklung weiterer Ableger aus

Diejenigen, die „Spec Ops: The Line“ gespielt haben, werden sich mit Sicherheit noch an die anspruchsvolle Kriegsgeschichte erinnern können, die den Spieler oftmals zum Nachdenken brachte. Fünf Jahre lang hatte Yager an dem Titel gearbeitet, doch der kommerzielle Erfolg blieb trotz positiver Pressestimmen leider aus.

Laut dem Studio-Gründer gäbe es einfach zu wenig Spieler, die sich für eine anspruchsvolle Story begeistern würden. Wer am Abend nach einem Arbeitstag die Konsole anschmeißt, würde einfach nicht in der Stimmung sein, einen solchen Titel zu spielen. Trotz der sehr hohen Entwicklungskosten für die Technik und dem internationalen Publisher 2K Games konnte sich „Spec Ops: The Line“ nicht gut verkaufen.

Gegenüber unseren Kollegen von GameStar verriet Ullmann, dass man nicht mehr das Risiko eingehen würde, einen Titel mit intellektuellem Ansatz zu entwickeln, da die Gruppe solcher Spieler äußerst klein sei. Aktuell arbeitet Yager an „Dead Island 2“, ein brutales aber dennoch humorvolles Zombie-Spektakel.

Quelle: GameStar

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