Splinter Cell - Blacklist: Kleineren Spielen gehört die Zukunft

Maurice Urban

Patrick Redding kennt sich mit großen Spielen aus. Kein Wunder, schließlich ist er selbst einer der Hauptverantwortlichen für Splinter Cell: Blacklist. Doch die großen Millionen Dollar Projekte sind laut Redding nicht der richtige Weg für die Spielebranche.

Auf dem Gamercamp Festival in Toronto (via GI) sprach Redding über die Zukunft der Spielebranche. Seiner Einschätzung nach wird es so immer weniger Blockbuster Titel geben - vielmehr seien kleinere Spiele der Trend.

„Der gesamte Markt wird sich einer kritischen Veränderung unterziehen, ein Wechsel der Prioritäten - weg von der Vorrangstellung von Grafik und Production Values“, so Redding und schlägt eine neue Kategorie für Spiele vor: „lowercase aaa“.

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Anstatt auf große Budgets zu setzen, würden aaa Titel mehr Wert auf das gesamte Game-Design und die Offenheit des Spiels legen. Ähnlich wie bei Schach oder Poker soll es so nicht nur einen richtigen Weg geben. Entwickler müssten zudem ihre Autorität über ihre Spiele verlieren und sie an die Nutzer abgeben, damit diese ihre eigenen Geschichten erzählen und eigene Erlebnisse mit dem Spiel erfahren können.

Bestes Beispiel sei dafür natürlich Minecraft. „Splinter Cell: Blacklist“ ist zwar eindeutig als AAA Titel einzuordnen, zeigt laut Redding jedoch, dass auch größere Produktionen zu besseren und komplexeren Spielmechaniken führen können.

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