Splinter Cell: Deshalb wird die Kino-Adaption gut

Richard Benzler 3

Der Produzent der anstehenden Splinter-Cell-Adaption meldet sich in einem Interview zu Wort und erklärt, warum die Videospielverfilmung mit Tom Hardy kein Desaster à la Assassin’s Creed werde.

Splinter Cell Blacklist - Video-Review.

Produzent Basil Iwanyk (John Wick, Sicario, Gods of Egypt) gab in einem Interview mit Collider eine handvoll interessanter Details zur geplanten Splinter-Cell-Verfilmung bekannt. Obwohl erst neulich mit Assassin’s Creed eine weitere Videospieladaption bei Kritikern durchrasselte und quasi an den Kinokassen floppte, glaubt Iwansyk weiterhin an den Erfolg seines Projekts; folgenderweise rechtfertigt er seine Sicherheit:

Assassin’s Creed hatte eine sehr konkrete Welt mit ausgearbeiteter Handlung, Charakteren und all dem Zeug. Splinter Cell ist jedoch im Kern ein Ego-Shooter. Weil wir also nicht diese spezifische Hintergrundgeschichte hatten, bestand die Herausforderung darin, es von Grund auf interessant zu machen. Das erlaubte uns, unsere eigene Welt zu kreieren und sie mit guten Charakteren anzureichern.

»Assassin’s Creed had a very specific world to it and a very specific storyline, character, all that stuff. Splinter Cell really is a first-person shooter game. And so the challenge of making Splinter Cell interesting was we didn’t have this IP with a very specific backstory. That allowed us to make up our own world and really augment and fill out the characters…«

Splinter Cell: Neues Spiel mit Sam Fisher in Aussicht

Was er damit meint, will uns allerdings nicht so ganz einleuchten: Immerhin hat die Serie mit Sam Fisher sehr wohl einen ausgearbeiteten Charakter als Protagonisten sowie eine reichhaltige Hintergrundgeschichte, die in zahlreichen Büchern weiter vertieft wird. Unabhängig davon merkt Iwanyk aber noch Folgendes an:

Ich denke nicht, dass unser Film sich anfühlen wird, als würde er auf einem Videospiel basieren. Ich denke, dass er sich eher wie ein geiler Tom Hardy-Action-Film anfühlen wird und genau das wollen wir auch.

»… I don’t think our movie will feel like a movie that came out of a video game, I think it’ll feel like a badass, Tom Hardy action movie, which is what we wanted.«

Auf die Frage hin, ob sie planen, ein R-Rating (keine Jugendfreigabe) mit Splinter Cell anzupeilen, antwortete er:

Nein, aber wir werden mit dem Film definitiv die Grenzen von PG-13 (freigegeben ab 12 Jahren) ausreizen. Nein, es wird nicht wie John Wick, aber es wird dennoch fantastisch.

No, but we’re definitely going to make it a hard PG-13. No, it’s not going to be like John Wick, but it’s going to be badass.

Wann der fertige Streifen in die hiesigen Kinos kommt, ist allerdings noch unklar. Die Dreharbeiten sollen noch dieses Jahr beginnen.

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