Tom Clancy: Tod mit 66 - Splinter Cell-Schöpfer und Bestseller-Autor gestorben

Martin Maciej

Der Autor Tom Clancy ist in der vergangenen Nacht in einem Krankenhaus in seiner Heimatstadt Baltimore verstorben. Tom Clancy gilt als einer der berühmtesten Thriller-Autoren unserer Zeit und war auch als Inspirator für einige Top-Titel im Games-Bereich verantwortlich.

Tom Clancy: Tod mit 66 - Splinter Cell-Schöpfer und Bestseller-Autor gestorben

Eine Todesursache ist noch nicht bekannt. Das populärste Meisterwerk aus der Hand Clancys ist der 1984 erschienene Thriller „Jagd auf Roter Oktober“, der 1990 gleichermaßen erfolgreich mit Sean Connery in der Hauptrolle verfilmt wurde.

Tom Clancy: Tod mit 66

Der Gameswelt ist der Name Tom Clancy unter anderem durch die Rainbow Six-Reihe und natürlich Splinter Cell ein Begriff. 2008 legte Ubisoft rund 20 Millionen Euro auf den Tisch, um sich die Namensrechte zu sichern und somit Spieletitel mit dem Zusatz „Tom Clancy“ auf den Markt bringen zu können.

Inhaltlich behandelten Tom Clancys Thriller regelmäßig die Arbeit US-amerikanischer Geheimdienste und des Militärs, sowie deren Kampf gegen den Terror, zunächst in Zeiten des Kalten Krieges, in der jüngeren Vergangenheit auch zu Zeiten des Irak-Kriegs.

Neben Jagd auf Roter Oktober wurden die Bücher „Die Stunde des Patrioten“, „Das Kartell“ und „Der Anschlag“ verfilmt. Zu den Spielen, die unter Tom Clancys Namen veröffentlicht wurden, gehören unter anderem die Serien Ghost Recon, Rainbow Six und Splinter Cell, sowie EndWar und H.A.W.X. Für die Next Gen-Konsolen PlayStation 4 und Xbox One steht der Release von The Division an.

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Tom Clancy ist tot

Die New York Times bestätigte Tom Clancys Tod auf Twitter und berief sich dabei auf seinen Verleger. Geboren ist Clancy 1947. Vor seiner Zeit als Bestsellerautor verdiente Clancy sein Geld als Versicherungsagent. Sein primäres Ziel war es dabei nicht, als Autor erfolgreich zu werden. Viel mehr wollte Clancy bei US-Militär als Panzerkommandant oder als Kapitän eines U-Boots einsteigen. Seine Kurzsichtigkeit stand einer Militärkarriere jedoch im Weg. Inspiration zu seinem Thriller „Jagd auf Roter Oktober“ fand der Autor bei einer realen Meuterei auf einem russischen Zerstörer.

 

Quelle: New York Times

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