Nach der Klage von Crytek: So geht es mit Star Citizen weiter

Michael Sonntag

Entwickler Cloud Imperium Games hat sich laut MMO für dieses Jahr viel vorgenommen. So sollen neben der Entwicklung einer neuen Alpha 3.1 vierteljährlich neue Inhalte zu dem Weltraum-Spiel Star Citizen hinzugefügt werden. Das Studio hat sich auch zum Rechtsstreit geäußert, in dem es sich aktuell mit Crytek befindet.

Auf der einen Seite das Spiel immer weiterentwickeln, auf der anderen Seite den Rechtsstreit gewinnen – das ist die aktuelle Devise des Star Citizens-Entwicklers. Ende März soll die neue Alpha-Version erscheinen, deren Vorgänger laut Testern noch zu sehr unter Performance-Problemen gelitten hat. Zudem ist damit geplant, die Spiel-Ökonomie auszubalancieren und die KI zu verbessern.

Hier kannst du dir den neuesten Trailer zu Star Citizen ansehen:

Star Citizen: Lost & Found.

Das zweite Update Ende Juni 2018 fügt dem Spiel die Basissysteme für Bergbau, Reparatur, Tanken und eigene Missionserstellung hinzu. Außerdem können dann auch Söldner angeheuert und Transportmissionen unternommen werden.

Im dritten Update im September 2018 wird das Object Streaming System integriert, mit dem die Objekte der Spieler als Container gehandhabt werden. Dadurch wird die Speichernutzung optimiert und ermöglicht, dass Sonnensysteme mit weitaus mehr Objekten ausgestattet sein können. Ende des Jahres folgen der Karriere-Ausbau und neue Orte zum Erkunden.

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Um seinen vorgeworfenen Vertragsbruch mit seinem ehemaligen Partner Crytek zu entkräften, hat Entwickler Cloud Imperium Games laut DSOGaming den Vertrag veröffentlicht. Der Streit bezieht sich unter anderem auf eine Zeile, die zurzeit von beiden Seiten anders interpretiert wird.

Der Star Citizen-Entwickler habe die Lizenz für die Crytek-Engine mit der Bedingung erhalten, sie entweder „exklusiv“ oder „ausschließlich“ für Star Citizen zu benutzen. Als der Entwickler die Engine dann auch für sein Spiel Squadron 42 und stattdessen für Star Citizen die Lumberyard Engine verwendet hat, reichte Crytek Klage ein.

Wer jetzt von beiden Recht bekommt, das werden die Anwälte ausfechten und das Gericht entscheiden.

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