Star Citizen bekommt Unterstützung von ehemaligem No-Man's-Sky-Entwickler

Alexander Gehlsdorf 6

Was haben Star Citizen und No Man’s Sky gemeinsam? Ein riesiges Universum, jede Menge versprochen Features, nicht enden wollende Entwicklungszeit und seit neuestem auch einen Entwickler.

Star Citizen: Von der Pupille zum Planeten (Januar 2016).

Es steht nicht gut um No Man’s Sky. Nach dem immensen Hype um das Weltraumabenteuer enttäuschte das „fertige“ Spiel mit fehlenden Features und der Entwickler hat nicht nur unzufriedene Spieler, sondern auch Strafanzeigen, Erstattungen des Kaufpreises und miserable Steamkritiken im Nacken. Zeit das sinkende Schiff zu verlassen, dachte sich wohl Gareth Bourn, der als Designer maßgeblich an an No Man’s Sky mitwirkte.

Die Ironie an der Sache ist, dass Bourn ausgerechnet zu Star-Citizen-Entwickler Found42 wechselte, die gerade mit Squadron 42 an der Einzelspieler-Kampagne für das heiß erwartete Star Citizen arbeiten. Das Spiel, das ein geistiger Nachfolger der Wing-Commander-Reihe werden soll, weist einige spannende Parallelen zu No Man’s Sky auf. Das Weltraumspiel von Visionär Chris Roberts wurde bereits 2012 auf Kickstarter finanziert, scheint von einer Veröffentlichung aber noch weit entfernt. Das Spiel verspricht bahnbrechende Features wie intergalaktischen Handel, Multiplayer und spektakuläre Raumschlachten. Ähnliche Versprechen sorgten bereits im Voraus für viel Wirbel um No Man’s Sky, wurden letztlich aber nicht erfüllt.

Warum der Hate gegen No Man's Sky nur von den eigenen Fehlern ablenkt

Ob Star Citizen vielleicht das Spiel wird, das No Man’s Sky hätte werden können, bleibt abzuwarten. Trotz der überwältigen Kritik schlummerte schließlich auch eine Menge Potential in No Man’s Sky. Ob und wann Star Citizen erscheint, ist derzeit noch nicht bekannt.

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