Star Citizen: Spieler klagt wegen ausbleibender Rückerstattung

André Linken 2

Weil ein Spieler sein in Star Citizen investiertes Geld nicht zurückerhalten hat, ist er vor kurzem sogar vor Gericht gezogen.

Star Citizen - So beeindruckend sieht das Weltraum-Abenteuer schon jetzt aus.

Es geht hierbei um den Fall des Reddit-Benutzers „Firefly212“, der in den vergangenen Monaten sage und schreibe 4.500 Dollar in Star Citizen investiert hat. Zunächst glaubte er noch, dass das Weltraumspiel recht bald auf den Markt kommen würde. Doch mittlerweile hat der Umfang deutlich zugelegt, so dass der finale Release noch einige Zeit auf sich warten lassen dürfte.

Das hat den besagten Benutzer etwas nervös werden lassen. Der Grund: Er leidet an Multipler Sklerose und weiß nicht, ob er gesundheitlich überhaupt noch in der Lage sein wird, das Spiel zu zocken, wenn es denn letztendlich erscheint. Aus diesem Grund hat er das Entwicklerstudio Cloud Imperium Games um eine Rückerstattung gebeten. Diese wurde ihm jedoch bisher verwehrt, da die entsprechende Frist für eine Rückzahlung bereits abgelaufen ist.

Damit wollte es „Firefly212“ jedoch nicht auf sich beruhen lassen, immerhin ging und geht es noch immer um viel Geld. Daher hat er Klage beim „Small Claims Court“ eingereicht – und zwar in Form einer Art Mahnverfahren. Der zuständige Richter hat die Klage jedoch nach ausführlicher Prüfung abgewiesen und im Sinne von Cloud Imperium Games entschieden.

Diese bei Kickstarter finanzierten Spiele waren heftige Fails.

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„Firefly212“ ist zwar durchaus enttäuscht, hat eigenen Aussagen zufolge jedoch auch wertvolle Antworten seitens des Richters erhalten. Außerdem bekommt er viel Lob und Zuspruch von der Reddit-Community, die seinen Gang vor Gericht befürwortet.

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