Electronic Arts hat die Quittung für ihr versuchtes Pay2Win-System in Star Wars Battlefront 2 erhalten.

 

Star Wars: Battlefront 2

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Star Wars Battlefront 2 - Launch Trailer

Nach dem PR-Debakel in Star Wars Battlefront 2 muss Electronic Arts nun auch wirtschaftliche Konsequenzen ziehen. So ist die Aktie des Publisher am Release-Tag des Spiels um knapp 2,5 Prozent gefallen.

Zuvor lag die Aktie bei etwa 111,60 Dollar, ist nach dem Sturz aber nur noch 108, 82 Dollar wert. Insgesamt existieren knapp 308 Millionen Aktien-Anteile von Electronic Arts. Multipliziert mit dem Verlust von 2,78 Dollar pro Aktie ergibt sich somit ein Gesamtverlust von über 856 Millionen Dollar am Release-Tag. Dennoch ist nicht damit zu rechnen, dass Electronic Arts in naher Zukunft Bankrott geht: Der aktuelle Wert liegt dennoch 42 Prozent über dem Vorjahr.

Dank Electronic Arts stehen die Star Wars-Fans Kopf. Diese Bilder haben den gleichen Effekt:

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Der hohe Verlust hängt offenbar mit der Entscheidung zusammen, die Mikrotransaktionen aus dem Spiel zu entfernen. Zwar hatte Electronic Arts in diesem Zusammenhang nicht mit Umsatzeinbrüchen gerechnet, die aktuellen Zahlen scheinen aber das Gegenteil zu beweisen. Allerdings hat Electronic Arts bereits angekündigt, dass die Mikrotransaktionen in Zukunft in überarbeiteter Form wieder eingeführt werden sollen.