Star Wars Battlefront 2: Bedrohter Entwickler offenbar gar kein EA-Mitarbeiter

Luis Kümmeler

Nachdem ein vermeintlicher Mitarbeiter des Publishers Electronic Arts kürzlich angegeben hat, Morddrohungen wegen der Lootbox-Kontroverse rund um Star Wars Battlefront 2 erhalten zu haben, stellt sich allem Anschein nach heraus, dass es sich gar nicht um einen EA-Mitarbeiter, sondern um einen Wichtigtuer handelt, der jetzt kalte Füße bekommen hat.

Dass das kommende Star Wars Battlefront 2 im Rahmen der Lootbox-Kontroverse derzeit so stark wie kein anderes Spiel kritisiert wird, steht wohl außer Frage. Durchaus fraglich ist aber offenbar die Identität eines angeblichen Mitarbeiters des Publishers Electronic Arts, der früher in dieser Woche auf Twitter angegeben hatte, Morddrohungen erhalten zu haben. Dem Kotaku-Journalisten Jason Schreier kam die Twitter-Präsenz des Nutzers BiggSean66 spanisch vor, weswegen er versuchte, dessen Anstellung beim Publisher zu verifizieren – erfolglos.

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Star Wars Battlefront 2 - Launch Trailer.

„Wir nehmen Drohungen gegen unsere Angestellten sehr ernst“, zitiert Schreier den „Battlefront 2“-Publisher Electronic Arts zu dem Fall. „Unser oberstes Anliegen liegt in der Sicherheit und Unterstützung unserer Leute. Und seit die Berichte (über Drohungen) erstmals aufgetaucht sind, haben wir interne Untersuchungen angestellt. Aktuell können wir nicht bestätigen, dass diese Person bei EA arbeitet oder Drohungen erhalten hat.“

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Unprofessionelle Tweets, widersprüchliche Angaben über die Dauer seiner Anstellung bei EA sowie fehlende Bestätigungen durch Facebook- und Linkedin-Profile verstärken den Eindruck, dass BiggSean66 sein angebliches Arbeitsverhältnis bei Electronic Arts nur vorgegeben hat. Und als Schreier den suspekten Twitter-Nutzer schließlich über Direktnachrichten darauf ansprach, soll dieser plötzlich einfach nicht mehr geantwortet und Erwähnungen von EA aus seinem Profil entfernt haben.

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