Das Debakel rund um Star Wars Battlefront 2 zieht nun weiter Kreise. Nachdem die belgische Glücksspielkommission eine Untersuchung für den Shooter angesetzt hat, wurde nun die Polizei in Dänemark auf Battlefront 2 aufmerksam und warnt sogar Eltern aktiv davor.

 

Star Wars: Battlefront 2

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Star Wars: Battlefront 2

So gut sieht Battlefront 2 aus: 

Star Wars Battlefront 2 - Launch Trailer

Star Wars Battlefront 2 ist ein Thema, das die Spielerschaft aktuell nicht mehr loslässt. Die Ingame-Käufe samt der Lootboxen sorgten für extremen Zündstoff. So sehr, dass Disney die Reißleine gezogen hat und EA dazu aufforderte, die Mikrotransaktionen vorerst aus dem Spiel zu entfernen. Eine Rückkehr könnte es aber jederzeit geben. Sogar die Glücksspielkommission in Belgien hat es sich nun vorgenommen, den Shooter sowie die Konkurrenz von Overwatch auf Glücksspiel zu überprüfen.

Dazu gesellen sich nun auch einige Tweets der dänischen Polizei, die explizit vor Star Wars Battlefront 2, Counter-Strike: Global Offensive und Dota 2 warnen. Eltern sollen auf ihre Sprösslinge aufpassen und mit ihnen über Ingame-Käufe reden, bevor diese an die Spieler heran dürfen. Falls sie Opfer von „Betrug“ geworden sind, sollen sie sich auf der Seite des Kriminalpräventionsrates über mögliche Maßnahmen informieren.

Mikrotransaktionen fliegen aus Battlefront 2 raus

Unter dem Tweet sammeln sich grundsätzlich zwei Reaktionen: Jene, die weiter gegen Star Wars Battlefront 2 hetzen und jene, die das Ganze für übertrieben halten. Eine Stellungnahme der Polizei zu diesem Tweet gab es bislang nicht. Fraglich bleibt auch, wie lang die Mikrotransaktionen von Star Wars Battlefront 2 auf der Ersatzbank sitzen bleiben und ob sie in dieser Zeit so verändert werden, dass die Spieler nicht gleich wieder an die Decke gehen.

Marvin Fuhrmann
Marvin Fuhrmann, GIGA-Experte.

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