State of Decay 2: Routiniertes Zombie-Survival samt Basisbau

Thomas Stuchlik

Es ist mal wieder Zeit für eine Zombie-Apokalypse! Doch in State of Decay 2 kämpfst du nicht nur in einer offenen Welt ums eigene Überleben, sondern auch um das Wohlergehen deiner Anhängerschaft.

Wir konnten State of Decay 2 auch schon auf der E3 2017 anschauen:

State of Decay 2: Unser erster Eindruck von der E3 2017.

Die endzeitliche Umgebung erscheint bei unserem Probespiel ruhig, zu ruhig. Überall können sich Untote verschanzen. Egal ob hinter dem nächsten Hügel, der nächsten Ecke oder im nächsten Gebäude. Doch auf deinen Expeditionen bleibt dir keine Wahl. Für den Überlebenskampf fahndest du ständig nach frischen Ressourcen und Ausrüstung. Nicht nur für dich selbst, sondern vor allem für deinen eigenen Stützpunkt.

Für das Wohl aller

Dreh- und Angelpunkt in State of Decay 2 ist das eigene Hauptquartier, das ihr an vorgegebenen Stellen aufbaut. Dieses dient nicht nur als Produktionsstätte, sondern auch als Unterschlupf für eure eigene Community. Denn in der zombieverseuchten Welt trefft ihr immer wieder auf Überlebende, die sich euch anschließen. Sobald sie in eurer Basis unterkommen, sind sie auch als spielbarer Charakter verfügbar.

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Die Mitstreiter verfügen dabei über zufällige Eigenschaften und eignen sich mehr oder weniger gut für Kämpfe. Manche sind besser fürs Crafting, manche mehr fürs Schleichen geeignet. Um die Gefolgschaft am Leben zu halten, braucht es jedoch Schlafplätze, Werkstatt, Krankenstation oder Nahrungsquellen aus Gärten und Farmen. All diese Annehmlichkeiten benötigen diverse Rohstoffe, die es zu finden und sammeln gilt.

Gemeinsame Expeditionen

Damit du nicht allein losziehen musst, dürfen dich bis zu drei Mitstreiter bei den gefährlichen Ausflügen begleiten. So stehen dir entweder Computerpartner oder Online-Freunde zur Seite, was die wohl größte Neuerung zum Vorgänger ist. Als Viererteam könnt ihr Bereiche effektiver durchkämmen und euch gegenseitig Rückendeckung geben. Denn das Durchsuchen jedes Objekts kostet wertvolle Sekunden Zeit.

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Der Erstkontakt mit Zombies täuscht: Die dumm wirkenden Gesellen reagieren erst in deiner Nähe und sind mit dem richtigen Utensil schnell eliminiert. Doch wehe, du erregst lauthals Aufsehen – dann sammeln sich Untote aus der Umgebung direkt an deinem Aufenthaltsort und gieren nach deinem Blut. Gut, dass deine Partner dich wiederbeleben dürfen. Vor allem, wenn du überschwere Juggernauts nicht abschütteln kannst oder Screamer immer weiter nach untoter Verstärkung schreien.

Unbekannte Horizonte

Neben der eigenen Basis bildet das Erforschen der unbekannten Gefilde wohl der größte Reiz im Spiel. Das große Umland teilt sich in drei Areale und erfordert viel Laufereien von und zum eigenen Stützpunkt. Glücklicherweise lassen sich Außenposten errichten, sodass du nicht nur auf deine Füße angewiesen bist. Funktionsfähige Fahrzeuge sind zwar Mangelware, aber äußerst nützlich zur Fortbewegung, zum Lagern gesammelter Objekte und natürlich zum Überfahren nerviger Feinde.

Kurzum bietet State of Decay 2 gewohnte Genrekost exklusiv für PC und Xbox One. Was fehlt ist Innovation: Denn alle Spielelemente gab es bereits in anderen Zombie-Titeln, sei es Dead Rising, H1Z1 oder DayZ. Auch grafisch wirkt die hügelige Landschaftskulisse trotz Unreal-Engine etwas angestaubt. Was unterm Strich bleibt, ist der launige Spaß in geselliger Runde mit koordiniert-chaotischen Mehrspieler-Partien. Mal sehen wieviel die Bildschirm-Action zum Release am 22. Mai wirklich zu bieten hat.

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