Strange Brigade angespielt: Indiana Jones und der Tempel des Koop

Alexander Gehlsdorf

Tempel erforschen, Mumien verhauen und Schätze sammeln und das alles für die Ehre Englands. Wir konnten Strange Brigade eine gute Stunde anspielen und verraten dir unsere Eindrücke.

Strange Brigade: Ankündigungstrailer.
Wie hätten die Avengers in den dreißiger Jahren ausgesehen? Wahrscheinlich so wie die Strange Brigade. Gut, die retten zwar nicht die Welt vor der außerirdischen Bedrohung, prügeln sich dafür aber mit allerlei Mumien und sammeln dabei Schätze. Aber eine bunte Truppe sind sie allemal.

Jeder der vier Charaktere hat individuelle Stärken und Fähigkeiten, die im Kampf gegen die untoten Störenfriede helfen. Die taffe Nalangu etwa kann mit ihren Angriffen den Gegnern Lebensenergie entziehen und sich somit heilen. Sehr praktisch, da ansonsten nur die spärlich verteilten Heiltränke dabei helfen, deine Lebensenergie im grünen Bereich zu halten — beziehungsweise im blauen, denn bei der Farbgebung hat Entwickler Rebellion einige ungewohnte Entscheidungen getroffen.

So wird die Lebensenergie blau dargestellt, weshalb wir sie in unserer Anspiel-Session eine ganze Zeit für Mana gehalten haben und dementsprechend sorglos dabei zugesehen haben, wie sich der Balken zunehmend leert. Als wir das Prinzip endlich verstanden haben, ging die nächste Sorge los: Unsere Lebensenergie färbt sich immer häufiger lila. Werden wir etwa vergiftet? Nein, in Strange Brigade steht die Farbe für Heilung. Achso …

Inhaltlich gibt es allerdings keine Schwierigkeiten, den Geschehnissen zu folgen, denn diese werden stets von einem enthusiastischen Wochenschausprecher kommentiert. Strange Brigade präsentiert sich als überzeichnetes Heldenabenteuer, wagemutige Haudegen, die gegen furchteinflößende Riesenspinnen kämpfen und somit die Ehre ihres britischen Vaterlands verteidigen. Ernst nimmt sich das Spiel also nicht. Wem es im Eifer des Gefechts zu viel wird, der kann den Sprecher zudem im Menü ausschalten.

Ausgeschaltet werden wollen auch die Gegner, die sich dir in den frei erkundbaren Levels in den Weg stellen. Dafür kannst du vor einem Einsatz aus einer ganzen Reihe von Waffen auswählen. Einige davon wollen jedoch zuerst freigeschaltet werden. Das kostet Gold, das du auf deinen Streifzügen durch Tempel, Piratenschiffe und Gräber findest. Mikrotransaktionen wird es hingegen nicht geben.

Die allerbesten Waffen findest du jedoch nur in den Missionen selbst. Diese sind besonders durchschlagskräftig und haben häufig zusätzliche Boni, etwa Feuerschaden oder Heilung. Der Nachteil: Jede dieser Spezialwaffen hat einen begrenzten Munitionsvorrat. Dementsprechend gut solltest du abwägen, ob du sie dir für einen Bosskampf aufheben oder bereits gegen eine kleine Gruppe Skelette einsetzen willst.

Abseits der Kämpfe kann das Spiel jedoch auch mit Rätseln unterhalten. Laut Entwickler werden diese bei jedem Durchlauf neu generiert, die Lösung soll nie die gleiche sein. Unter anderem müssen Schalter in der richtigen Reihenfolge gedrückt werden, Druckplatten bedient oder versteckte Hebel gefunden werden. Belohnt wird das wiederum mit gut gefüllten Goldtruhen.

Sein volles Potential konnte Strange Brigade in unser bisherigen Session allerdings noch nicht entfalten, denn ausgerechnet das Herzstück des Spiels, der Koop-Modus, war aus technischen Gründen noch nicht spielbar — denn im Idealfall spielst du Strange Brigade natürlich gemeinsam mit drei Freunden.

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Wer also bereits mit dem Zombie-Modus aus Call of Duty oder Spielen wie Warhammer: End Times – Vermintide seinen Spaß hat, der könnte auch an Strange Brigade Gefallen finden. Du auch? Herausfinden kannst du es ab dem 28. August 2018. Dann erscheint Strange Brigade für den PC, die PlayStation 4 und die Xbox One.

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