Nintendo: Nach wie vor kein Interesse am PC-Markt

Luis Kümmeler

Der Nintendo-Präsident Tatsumi Kimishima hat im Rahmen einer Investorenkonferenz in Tokio verkündet, dass sein Unternehmen auch weiterhin keine Pläne hat, Spiele für den PC zu entwickeln. Man wisse um den großen PC-Markt, so Kimishima, habe aber triftige Gründe, sich auch weiterhin auf das eigene, geschlossene Hardware-Software-Geschäft zu konzentrieren.

Super Mario Run - Gameplay Trailer.

Mit Spielen wie Super Mario Run hat Nintendo inzwischen den Sprung auf den Mobile-Markt gewagt, doch davon abgesehen konzentriert sich das japanische Traditionsunternehmen auch weiterhin auf seine Heimkonsolen und Handhelds. Dass Nintendo auch in Zukunft wohl keine Spiele für den PC plant, hat der Präsident Tatsumi Kimishima laut Gamasutra nun im Rahmen einer Investorenkonferenz in Tokio klargestellt. „Wir wissen, dass viele Konsumenten PC-Spiele spielen“, so Kimishima. „Allerdings glauben wir, dass ein geschlossenes Hardware-Software-Geschäft für uns der beste Weg ist, Überraschungen und neue Spielerfahrungen zu erwirken.“

Vor genau 40 Jahren erschien das erste Nintendo-Game

Auch weiterhin will sich Nintendo also voll und ganz auf seine eigenen Plattformen konzentrieren, namentlich den Handheld Nintendo 3DS und die noch junge Hybrid-Konsole Nintendo Switch. Und warum auch nicht? Durch die Konsolenexklusivität beliebter Spiele wie The Legend of Zelda: Breath of the Wild und kommender Titel wie Super Mario Odyssey hat Nintendo enormen Erfolg auf dem Hardware-Markt zu verzeichnen, mit einer Nintendo Switch, die sich in Japan etwa binnen weniger Monate über eine Million Mal verkaufte.

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Das im Dezember des vergangenen Jahres veröffentlichte Super Mario Run bleibt derweil einer der frühen, noch seltenen Ausflüge Nintendos in fremde Gefilde. Das Smartphone-Spiel wurde weltweit bislang gut 150 Millionen Mal heruntergeladen, blieb laut Nintendo aber finanziell trotzdem hinter den eigenen Erwartungen zurück.

 

 

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