Super Mario Run: Derzeit keine weiteren Level geplant

Martin Eiser

Super Mario Run ist seit der letzten Woche für iPhone und iPad erhältlich und wurde bereits am ersten Tag über zehn Millionen Mal heruntergeladen. Das Spiel bietet 24 Level doch die sind schnell durchgespielt. Nachschub ist offenbar vorerst nicht in Sicht.

Super Mario Run in der Vorschau.

Die Welt ist im Mario-Fieber, denn seit dem 15. Dezember ist Super Mario Run für iOS erhältlich. In dem für Touchscreens optimierten Jump’n’Run läuft der Klempner automatisch durch jedes der 24 Level und Du musst den Charakter lediglich im richtigen Moment springen lassen. Außerdem gibt es einen Toad-Ralley-Modus, in dem Du gegen Spieler aus aller Welt antrittst, und den Königreich-Modus, in dem Du Dein eigenes kleines Pilzkönigreich gestalten kannst.

Die Level sind relativ schnell durchgespielt, weshalb Dich eine zusätzliche Herausforderung durch das Sammeln spezieller farbiger Münzen erwartet. Dadurch gibt es von jedem Level drei Variationen, bei denen sich die Position von Münzen, Gegnern und Hindernissen unterscheidet. Doch auch dieses Ziel werden inzwischen einige erreicht und die drei Bonuslevel durchgespielt haben. Wer jetzt auf Nachschub von Nintendo hofft, wird zunächst enttäuscht.

super mario run toad rallye

Auf Nachfrage bei Nintendo Deutschland sind derzeit keine Zusatzinhalte geplant. Lediglich der Königreich-Modus wird mit thematischen Erweiterungen ergänzt. Passend zu den kommenden Weihnachtsfeiertagen gibt es bereits entsprechende Elemente kostenlos zur Dekoration. Das Wall Street Journal bekam eine ähnliche Antwort – weder kostenlose noch bezahlte Inhalte sind demnach geplant.

Ein Analyst übte außerdem Kritik an dem Bezahlmodell von Nintendo. Der Hersteller bietet die App kostenlos zum Download an, aber enthalten sind nur die ersten drei Level – die weiteren Level können gegen Bezahlung von 9,99 Euro freigeschaltet werden.  “Das Spiel hätte die Spieler entweder direkt beim Download nach der Bezahlung fragen sollen oder es müsste mehr kostenlose Inhalte geben, wenn sie ein Free-to-Download-Modell verfolgen“, so Hideki Yasuda vom Ace Research Institute.

Was ist Deine Meinung zum aktuellen Modell? Und würdest Du für mehr Inhalte bezahlen oder sollte es zusätzliche kostenlose Level geben?

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