Super Smash Brothers: Pro-Spieler verlässt Meisterschafts-Komitee, weil keine Frauen vertreten sind

Stephan Otto

Der Super Smash Bros.: Melee Pro-Spieler Adam Lindgren ist von seiner Position im Meisterschafts-Komitee zurückgetreten. Der Grund: Das Komitee besteht nur aus Männern.

Super Smash Brothers: Pro-Spieler verlässt Meisterschafts-Komitee, weil keine Frauen vertreten sind

Adam „Armada“ Lindgren gilt als einer der erfolgreichsten Spieler im Prügler Super Smash Bros.: Melee und war Teil des Meisterschafts-Komitees, welches sich darum kümmern wollte, die Richtlinien aller Melee-Turniere zu vereinheitlichen, berichtet Kotaku.

Doch weil das Komitee nur aus Männern besteht, verzichtet der Pro-Spieler auf seinen Platz. In einem Video, welches er auf YouTube lud, begründet Adam seine Entscheidung.

Als ich sah, dass der Tweet knapp 20 Stunden alt war und sich niemand bewegte dachte ich: Was wäre, wenn ich einfach meinen Platz räume und so ein Mädchen die Möglichkeit bekommt? Es ist gut für unsere Community, wenn sich auch Mädchen willkommen fühlen. Eine Menge von ihnen hat vermutlich Wissen, dass Konkurrenten oder Kommentatoren nicht haben.

Dem vorausgegangen war eine Diskussion auf Twitter. Nachdem Matthew Zaborowski, ebenfalls Smash Spieler, eine Liste aller Mitglieder veröffentlichte, wurde er darauf aufmerksam gemacht, dass zwar die Zusammenstellung sehr international sei, allerdings nur Männer im Komitee vertreten seien. Seine Reaktion darauf: Man habe immerhin 2 Spielerinnen gefragt, allerdings wollte allem Anschein nach keine von ihnen Teil des Komitees sein.

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Die Spielerin und Co-Gründerin der Smash Sisters, Emily Sun meldete sich daraufhin zu Wort: Wenn sich sonst niemand findet, würde sie sich freuen, Mitglied zu werden.

Kurz darauf folgte Adams Ankündigung und anschließend das Video. Emily Sun machte außerdem noch mal deutlich, wie wichtig Gender-Diversität ist und lieferte direkt zahlreiche Namen von Spielerinnen, die Adams Platz einnehmen könnten. Von Zaborowski und den restlichen Organisatoren gab es dazu bislang kein weiteres Statement.

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