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Tales of Symphonia

Jonas Wekenborg

Tales of Symphonia ist das erste Tales-Spiel, das es bis nach Deutschland geschafft hat und ist gleichzeitig auch einer der beliebtesten Tales-Titel weltweit. Es ist jedoch schon das fünfte Hauptspiel der Reihe, das von Namco produziert wurde.

Das Mana, die Quelle und Wurzel allen Lebens ist auf Syvarant sehr knapp geworden.  Zudem drohen die menschenfeindlichen Desians die Städte auf Sylvarant zu verwüsten und die Menschen zu versklaven. Um zu verhindern, dass alle Daseinsformen am immer weniger vorhandenen Mana verenden und um der Welt wieder Frieden zu bringen,  soll der Engel Remiel auf den Planeten herunterfahren und eine Welterneuerung einberufen. In Folge dieser Welterneuerung soll sich das auserwählte Medium Colette Brunel auf einen langen Leidensweg begeben um an Ende selbst ein Engel zu werden der sich der Göttin Martel opfern darf.
Angetrieben durch seine Freundschaft zu Colette setzt der junge Schwertkämpfer Lloyd sich über alle Verbote und Gesetze hinweg um gemeinsam mit seinen Freunden die bevorstehende Opferung von Colette zu verhindern und um deren Heimat Sylvarant ohne die Welterneuerung zu retten.

Das Spiel dreht sich um die Hauptfigur Lloyd Irving, einen etwas dümmlich erscheinenden, aber dennoch tapferen Schwertkämpfer, der seine Eltern als Kleinkind verloren hatte und bei einem Zwerg aufwuchs, und um seine Freundin Colette Brunel, die die Hoffnung und den Glauben an eine bereits sterbende Welt nicht aufgegeben hat und den Wünschen und Zielen ihres Vaters folgt und sich selbst damit in größte Gefahr bringt.

Zusammen mit sieben weiteren, frei spielbaren Charakteren durchstreifen diese beiden das Land Sylvarant um einer großen Verschwörung auf die Schliche zu kommen. Gleichzeitig bekämpfen sie die Halbelfen, die Desians, die sich gegen die Menschen verschworen haben, und lüften das Geheimnis der ominösen Menschenfarmen.

Die Kämpfe in Tales of Symphonia sind nicht, wie es normalerweise üblich war zu der Zeit, rundenbasiert, sondern laufen in Echtzeit ab. Die ganze eigene Kampftruppe kann über die Konsole gesteuert werden, zudem kann der Spieler selbst jeden einzelnen Charakter per Hand steuern und so direkt in das Kampfgeschehen mit eingreifen. Einzelne Taktiken können jederzeit umkonfiguriert und direkt eingesetzt werden. Zusätzlich verfügt jeder Charakter über eigene Spezialattacken und Fertigkeiten, welche auf Knopfdruck abgerufen werden können. Ihr könnt eure Charaktere frei auf dem Schlachtfeld bewegen und angreifen oder zaubern wann immer ihr es wollt. Taktit wird vom Spieler bestimmt, womit jeder seine eigene Erfolgsstrategie für Kämpfe entwickeln kann.

Das Spiel hat für seine Zeit eine eher durchschnittliche Grafik aber das Charakter-Design, die Augestalltung der Dungeons und Städte sowieso die ganze Fauna und Flora sind dank des leichten Cell-Shade-Looks sehr ansehnlich.

Die Story von Tales of Symphonia ist groß, lang und bietet ständig neue Überraschungen. Begleitet wird dies von einem sich stetig steigerndem Schwierigkeitsgrad der keine Langweile zulässt. Neben der Hauptquest gibt es zudem zahlreiche Nebenquests die man wahlweise erfüllen kann um noch weiteres Hintergrundwissen der Charaktere zu erfahren oder aber um seltene Items zu ergattern. Dies alles und dazu die unzähligen Dialoge, welche größtenteils eingesprochen wurden, erschaffen für den Spieler ein mehrere dutzend Stunden andauerndes Rollenspielerlebnis, welches sich auch, dank des „Grade-System“ lohnt noch mehrmals durchzuspielen.

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