Terraria

Jonas Wekenborg 4

2011 war ein fruchtbares Jahr für den Indie-Spiele-Markt. So profitierte auch das ursprunglich recht klein aufgelegte Terraria vom aufkommenden Boom von Spielen wie Minecraft oder Super Meat Boy.

Dass Indie-Spiele meist grafisch nicht so opulent sind wie Triple-A-Titel von namhaften Puplishern und Entwicklerstudios macht sie dabei meist noch einen Ticken sympathischer. So reiht sich Terraria vortrefflich in die Riege der großen Indie-Spiele von 2011 ein und kann auch durch sein Gameplay brillant überzeugen.

Terraria - 1.3 Official Trailer.

„Create World“ heißt es im minimalistischen Startfenster des Spiels und dass es sich dabei wirklich um die Erschaffung einer ganzen Welt handeln soll, mag man anfangs noch kaum wahrhaben. Oft verschrien als 2D-Sidescoll-Abklatsch des großen Bruders Minecraft, kann Terraria mit einigen Features aufwarten, die Mojangs Titel erst über ein Jahr verteilt als Updates zugeflossen sind und war somit schneller ausgereift und wirkt trotz der farbenfrohen, etwas altbackenen Grafik lebendiger und sogar ein klein wenig freundlicher.

Während die Stärken von Minecraft eher im Bauen und Erschaffen liegen, bietet Terraria mehr Möglichkeiten zum Erkunden, Kämpfen und zur Charakterentwicklung. Denn wo Minecraft mit ein paar stumpfen Hieb- und Stichwaffen aufhört, fängt Terraria grade einmal an. Etliche Waffen, Zaubersprüche und Items machen die gefährlichen Dungeons und Höhlen etwas überlebbarer.

Aber auch für Baumeister ist Terraria geeignet. Wer sich ein bescheidenes Heim bauen will, kann mit gefundenen oder erarbeiteten Rohstoffen loslegen und nach und nach seine Heimstatt ausbauen. Wer dann noch die Räume sinnvoll einrichtet, erhält bald Zuwachs zur Hausgemeinschaft durch NPCs, die dann mit euch handeln und interagieren können.

Möglichkeiten gibt es also viele, was ihr in Terraria anstellt, bleibt ganz euch überlassen.

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