The Division 2: Im Spiel baut Mexiko eine Mauer zu den USA

Marvin Fuhrmann

Eigentlich hatten die Macher von The Division 2 betont, dass sie mit ihrem Spiel keine politischen Statements setzen wollten. Die PR-Abteilung sieht das aber offensichtlich anders und haut auf Twitter das nächste große Posting zur Diskussion raus.

In The Division bricht eine Seuche in Manhattan aus, die durch Geldscheine am Black Friday 2015 auf einen Großteil der Bevölkerung überspringt. Nachdem sich die Krankheit namens „Green Poison“ dort verteilt hat, wird die Seuche in The Division 2 auch in andere Teile der USA – hier in Washington – überspringen. Wie die Entwickler per Twitter verlauten ließen, ist es nun das fiktive Mexiko, das die Grenzen zum benachbarten Land schließt.

„Heute hat Mexiko einen Notstand aufgrund der Instabilität innerhalb der USA und der dortigen Regierung sowie dem Risiko durch diejenigen ausgerufen, die nach Mexiko fliehen und möglicherweise den Virus verteilen, der bereits Washington D.C. getroffen hat. Zusammen mit dieser Ankündigung hat Mexiko die Finanzierung einer Grenzmauer bestätigt und wird die Arbeiten mit sofortiger Wirkung beginnen. Die Grenze ist geschlossen.“

The Division 2: Endgame Gameplay-Trailer.

Auf Twitter sind die Reaktionen zu dem Tweet eher positiv. Viele wünschen sich, dass die Macher vor diesem „Statement“ nicht zurückschrecken. Vor einiger Zeit hatten sie bereits eine Mail zu The Division 2 verschickt, die sich über den Goverment Shutdown ausließ. Daraufhin entschuldigten sich die Verantwortlichen bei den Betroffenen und sprachen ihr Mitgefühl aus.

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