Baustelle Boss-Fights: Warum Bosskämpfe unbedingt besser werden müssen!

Tobias Heidemann 54

Ich liebe Boss-Fights! Hier kommt einfach alles zusammen, was mir in Videospielen Spaß  macht. Gut gemachte Bosskämpfe sind aufregend, fordernd, episch und spektakulär. Betritt ein Obermotz die Bühne des großen Gefechts, dann sollte das imposant und beeindruckend sein, er sollte mir alle zuvor gelernten Fähigkeiten abverlangen und er sollte mir dieses ganz spezielle Gefühl geben: Jetzt kommt es drauf an! Bosskämpfe sind die Stunde der Wahrheit. An gut designte Versionen erinnert man sich sein ganzes Videospiel-Leben lang. Fragt sich, warum sie von etlichen Entwicklern immer noch so stiefmütterlich behandelt werden? Es gibt meiner Meinung nach deutlich mehr schlechte als gute Bosskämpfe.

Baustelle Boss-Fights: Warum Bosskämpfe unbedingt besser werden müssen!

Wieso ist das so? Wieso kommt mir das Gros der Boss-Fights unbefriedigend, undurchdacht und lieblos designt vor? Ich glaube, ich kann mit Fug und Recht behaupten, dass meine Ansprüche an diese Kategorie nicht sonderlich hoch gesetzt sind. Nicht jeder Boss muss gleich ein Psycho Mantis oder ein Poseidon sein. Jeder Bosskampf sollte sich eigentlich nur an ein paar einfache Grundregeln halten.

Wie diese Regeln aussehen könnten, das zeigen die folgenden Beispiele. Um zu verdeutlichen, dass das besagte Problem für mich in fast allen Genres auftritt, habe ich querbeet aus Rollenspielen, Shootern und Action-Spielen ausgewählt. Es sind Bosskämpfe, die ich nicht einmal zu den besten oder schlechtesten ihres Genres zählen würde. Vielmehr handelt es sich bei diesen Beispielen um Kämpfe, in denen jene Grundregeln für mich besser ersichtlich werden.

 

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