Wir hätten gedacht, die Zeiten von Abo-MMOs wären vorbei, allerdings hatten wir da noch nicht mit Elder Scrolls Online oder besser gesagt der Ankündigung gerechnet, dass nach dem ersten freien Monat eine monatliche Gebühr fällig werde. Schade drum.

 

ESO - The Elder Scrolls Online: Tamriel Unlimited

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ESO - The Elder Scrolls Online: Tamriel Unlimited

Wir erinnern uns zurück: Der Herr der Ringe Online, Star Wars: The Old Republic, Tera, Rift und noch einige mehr - Sie alle starteten mit einem Abomodell und sind schließlich Free2Play geworden. Was sollte also einen Publisher dazu bewegen, ein frisch angekündigtes, wohl vielversprechendes MMORPG mit eben dem nicht zu funktionierdenm Abomodell anzukündigen?

Matt Firor von Zenimax Online hat im Interview die Antwort parat:

„Wir erschaffen ein Spiel mit der Freiheit zu spielen - allein oder mit Freunden - wie Ihr es wollt. Ein Spiel mit einem glaubwürdigen und konsistenten Inhalt - in dem Ihr hunderte Stunden Spielzeit verbringen könnt und das mit einem speziellen Kunden-Support einherkommt. Dass wir eine geringe monatliche Gebühr (oder Abonnement) verlangen, bedeutet gleichzeitig auch, dass wir Spielern genau das Spiel liefern, dass sie auch spielen wollen. Mit jedem anderen Model hätten wir Opfer bringen und Änderungen vornehmen müssen, die wir nicht machen wollten.“

Wir erinnern uns weiter: Guild Wars 2 schafft das Ganze auch komplett ohne Gebühren oder Abo-Modell.

Weiterhin referriert Firor darüber, dass die weite offene Welt der Elder Scrolls-Welt nicht Stück für Stück von den Spielern abbezahlt werden solle, sondern von vornherein alles freigeschaltet sein solle.

Während der erste Monat „komplett“ frei sein soll, wird im Anschluss pro Monat eine Gebühr von 12,99 Euro fällig.

Quelle: GameStar

Jonas Wekenborg
Jonas Wekenborg, GIGA-Experte.

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