Nexus Mods: Internet-Plattform bezahlt Modder

Alexander Gehlsdorf

Mods sind ein kostenloser Weg, deine Lieblingsspiele mit neuen Inhalten zu erweitern. Aber das muss ja nicht bedeuten, dass die verantwortlichen Modder mit leeren Händen dastehen müssen.

Einer der ambitioniertesten Mods für Skyrim ist ohne Frage die Total Conversion Enderal:

Enderal (Skyrim-Mod) - Launch Trailer.

Eine der größten und bekanntesten Webseiten für Mods aller Art ist Nexus Mods. Mehr als 240.000 Dateien stehen auf der Plattform zum Download bereit, die meisten davon für Bethesda-Titel wie Skyrim, Oblivion oder Fallout 4.

Mit sogenannten Donation Points will die Webseite in Zukunft die verantwortlichen Modder refinanzieren. Zwischen 5.000 und 10.000 Dollar der Einnahmem, die Nexus Mods jeden Monat mithilfe von Werbung und Premium-Konten verbuchen kann, soll an die Modder ausgezahlt werden. Ausschlaggebend ist dafür, wie oft die einzelnen Mods im jeweiligen Zeitraum heruntergeladen werden. Auch Musikanbieter Spotify setz auf ein ähnliches System zur Bezahlung der beteiligten Künstler.

Auch ARK ist bei Moddern besonders beliebt:

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ARK - Survival Evolved: Die 14 besten Mods für euer Abenteuer

Ausgezahlt wird das Geld wahlweise über PayPal, als Amazon-Gutschein oder als Webseiten-interne Währung, da neben kostenlosen Mods auch Software und Hardware auf Nexus Mods angeboten wird. Unklar ist bisher, ob und wie Bethesda auf das Finanzierungsmodell reagiert. Mit dem Creation Club gründete der Publisher in diesem Sommer seine eigene Mod-Datenbank, die unter anderem kostenpflichtige Mods anbietet. Wir haben bei Bethesda um eine Stellungnahme gebeten, bis zum aktuellen Zeitpunkt jedoch noch keine Antwort erhalten.

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