Skyrim: Bekenntnisse einer Spiele-Jungfrau

Victor Redman 1

Wenn es um Rollenspiel-Action in riesigen, offenen Welten geht, führt an Skyrim eigentlich kein Weg vorbei. Trotzdem habe ich irgendwie einen gefunden. Nun hole ich das Verpasste auf Nintendo Switch nach: Das erste Mal Skyrim – ein Protokoll.

Mit der Switch ist Nintendo ein echter Coup gelungen. Nun, da ich nicht mehr an den Fernseher gekettet bin, sondern auch komplexeste Spiele ganz bequem zwischendurch zocken kann, habe ich die Chance, endlich Spielwelten zu erforschen, die ich schon lange vom Hörensagen kenne, aber noch nie selbst erforscht habe – bis jetzt. So wie die Welt von Skyrim. Es heißt, der Spieler könnte hier alles ausprobieren und jeder sein. Das probier‘ ich doch gern mal aus.

Im Video: So spielt sich Skyrim auf Nintendo Switch

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Das Spiel beginnt… und ich bin ein Gefangener. Wieder mal. Okay, ich lege mich fest, die Entwickler haben definitiv ’nen seltsamen Fetisch. Aber jedem das Seine.

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Fünf Minuten gespielt, und schon soll ich hingerichtet werden – das nenn‘ ich sportlich. Kurz überlege ich, ob ich was falsch gemacht habe, aber eigentlich hatte ich ja noch gar keine Gelegenheit, irgendwas zu tun. So langsam würde ich aber gerne.

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Oh. Also, mit dem Charakter-Baukasten werd‘ ich wohl einige Zeit zu tun haben. Dann mal ran an den Speck.

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So. Ich habe mich entschieden, weder Elfe noch Echsenmensch zu sein. Ich probier‘ mein Glück mal als Mensch. Keine Ahnung, warum ich diese Waschbäraugen habe – kann mich nicht erinnern, die ausgesucht zu haben – aber was soll’s? Waschbär Warrior for the win! Und jetzt: Ab durch die Mitte.

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Dafür, dass dieses Spiel sechs Jahre auf’m Buckel hat, ist die Grafik echt gut. Zu gut, wenn ich mir diese Spinnen hier angucke. Wi-der-lich. Nichts wie raus hier.

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Wow! Der Ausblick auf die Spielwelt entschädigt wiederum völlig für die Spinnen. Ich glaube, ich könnte die nächste Stunde damit verbringen, den Wald zu erforschen.

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Okay, ich habe die letzte Stunde damit verbracht, den Wald zu erforschen. Ausbeute: Ein paar Pilze, ein paar Blumen, einmal von einem zufälligen Typen umgebracht worden. Ja, okay, ich hab den Streit angefangen – aber ich dachte, den Kampf gewinn‘ ich locker. Wer kann auch ahnen, dass ’n zufälliger Rumtreiber im Wald plötzlich anfängt, mit Blitzen nach mir zu werfen? Mal sehen, was in der nächsten Stadt so geht. Vielleicht kann ich mich ja für solche Fälle ausrüsten.

Hier gibt's die Bekenntnisse einer Spiele-Jungfrau zu Doom!

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Der Dorfschmied will mir erstmal tausend Sachen schenken! Netter Kerl.

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Verdammt! Beim Einsammeln der Geschenke hab‘ ich dem Dorfschmied aus Versehen was gestohlen, und jetzt sind die Wachen hinter mir her. Lebendig kriegen die mich nicht!

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Ich hatte Recht: Lebendig haben sie mich nicht gekriegt. Sie haben mich umgebracht. Mist.

Du willst Skyrim auch erforschen? Hole dir hier den Rollenspiel-Hit für Nintendo Switch! *

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Hier hat echt jeder was zu sagen. Alle zwei Meter gibt’s ’ne neue Quest. Nur dieser Junge mit dem Hund ist nutzlos – quatscht nur blödes Zeug und bringt mich kein Stück weiter.

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Wenn ich mich nicht sehr irre, hat der nutzlose Junge mich gerade zum Kampf herausgefordert. Okay, Junge, du gehst mir mordsmäßig auf den Keks. Ich weiß, ich hab gleich wieder das ganze Dorf am Hals, aber das ist es mir Wert – dich mach‘ ich jetzt ’nen Kopf kürzer!

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Ich kann den Jungen nicht töten? Ernsthaft? Ich hack‘ hier mit dem Zweihänder auf ihn ein wie ein Blöder, und es interessiert ihn nicht mal! Was zur Hölle? Wenn ich schon keine Kinder töten kann, dann könnten die im Gegenzug ja wenigstens weniger nervig sein. Das sind doch Sadisten bei Bethesda…

Liebes Bethesda-Entwickler, hier findet ihr noch weitere Versionen von Skyrim, die uns definitiv noch fehlen:

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10 Bilder
5 Skyrim-Versionen, die eindeutig noch fehlen.

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Ich frage mich, ob ich normale Tiere töten kann…?

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Die gute Nachricht: Ich kann Tiere töten. Hab’s an einem Huhn ausprobiert. Die schlechte Nachricht: Das Viech gehörte jemandem, und jetzt ist die halbe Stadt mit gezückten Schwertern hinter mir her. Die haben doch alle ’n Schaden. Nichts wie weg hier!

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Dinge, von denen ich nicht erwartet hätte, in Skyrim getötet zu werden: Ein wildes Mammut.

6:40
Merke: So ein Mammut ist sauschwer zu töten – vor allem, wenn du mit Pfeil und Bogen noch nicht richtig umgehen kannst und jeden zweiten Pfeil panisch in die Wallachei ballerst. Das muss ich dringend üben.

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Ha! Ich habe einen Fuchs getroffen!

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Oh Gott. Der Fuchs treibt hier im Wasser, und meine Pfeile stecken noch in ihm drin. Warum kann der sich nicht einfach in Rauch auflösen und Schnitzel hinterlassen wie die Tiere in Zelda? Jetzt fühl‘ ich mich schlecht. Der arme Fuchs…

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Wir fassen zusammen: Ich bin wütend darüber, dass ich ein fiktives Kind nicht umbringen kann und schäme mich gleichzeitig dafür, einen fiktiven Fuchs getötet zu haben. Was ist eigentlich los mit mir?

8:00
Ich habe eine alte Grabstätte entdeckt und fühle mich ein bisschen wie Indiana Jones. Endlich gibt’s was zu looten! Da warten bestimmt ein paar echte Schätze auf mich.

8:05
AHHHH! AHHHH! AHHHH!

Nach acht Stunden in Himmelsrand (wer hat sich den deutschen Namen eigentlich ausgedacht?) lege ich meinen Bogen und meine Switch zunächst nieder. Von diesem Arachno-Schock muss ich mich jetzt erstmal erholen – das wird mindestens auch acht Stunden dauern. Vielleicht auch nur sechs. Oder vier? Ach, … !

Hast du auch ein Spiel, welches du bewusst oder unbewusst ignoriert hast? Schreibe uns unten einen Kommentar, vielleicht spielen wir es mal!

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