The Evil Within - The Assignment Test: Der Horror geht weiter

Annika Schumann 1

Es gibt Nachschub für The Evil Within und der DLC namens The Assignment beschert euch ein neues Horror-Abenteuer, das Juli Kidman in den Vordergrund stellt. Ob sich der DLC lohnt, erfahrt ihr in diesem Test.

The Evil Within - The Assignment Test: Der Horror geht weiter

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The Evil Within: The Assignment - Der Horror geht weiter

Der Zusatzinhalt The Assignment spielt parallel zum Hauptspiel The Evil Within und beleuchtet Juli Kidmans Hintergründe und Motivationen, während sich Joseph und Sebastian ebenfalls durch die finsteren Gänge des Beacon Hospitals kämpfen. Sie ist auf der Suche nach einem Jungen namens Leslie und muss sich genau wie ihre Partner gegen jede Menge Monster zur Wehr setzen – doch auf eine gänzlich andere Art als die beiden Männer; Juli verfügt nämlich über keinerlei Waffen. Wer glaubt, dass sich das ändert, der wird nun direkt enttäuscht sein. Der DLC setzt vor allem auf eines: Stealth. Ihr habt bis zur Hälfte des Zusatzinhaltes nur die Möglichkeit eure Gegner mit eurer Stimme oder geworfenen Flaschen abzulenken, um dann um sie herum zum nächsten Ausgang zu gelangen; sie zu erledigen ist erst ab dem zweiten Kapitel möglich – und selbst dann zerbrechen die Äxte, die ihr sammeln könnt, bereits nach einer Anwendung. Wer also auf viel Action und ein rasches Durchkommen spekuliert, der sollte sich wirklich gründlich überlegen, ob der DLC Spielspaß oder eher großen Frust bringen wird.

Der The Evil Within Test

Ansonsten hat Juli die Fähigkeit mit ihrer Taschenlampe an vorgegebenen Stellen Gänge und Türen zu erschaffen, was in brenzligen Situationen oft ein großer Vorteil ist. Davon gibt es jede Menge und die Atmosphäre ist ständig finster, schwer und sehr dicht. Dahingehend steht der DLC dem Vorgänger in nichts nach und ist definitiv nicht für schwache Gemüter geeignet. Es gab die ein oder andere Situation, in der ich mich wirklich fast zu Tode erschreckt habe und genau das gefiel mir auch schon bei The Evil Within. Die fiesen, widerlichen und aggressiven neuen Monster sorgen außerdem dafür, dass sich The Assignment noch mehr wie eine vollwertige Erweiterung anfühlt.

Doch - genau wie im Hauptspiel des Öfteren - gibt es besonders einen Bossfight, der irgendwann nicht mehr besonders gruselig, sondern nur noch frustrierend ist. Insbesondere, da ihr hier, im Zusatzinhalt, wie bereits erwähnt, nicht über Waffen verfügt. Ihr müsst euch so lange vor dem Gegner verstecken, bis der Strom wieder da ist und es wird mit der Zeit immer schwieriger, sich vor seinem Suchscheinwerfer in Sicherheit zu bringen. Häufige Tode sind dort nahezu vorprogrammiert und nicht besonders geduldige Spieler werden sich besonders über diese Passage sehr aufregen. Da schlägt The Assignment deutlich in die gleiche Kerbe wie The Evil Within und macht wieder deutlich, dass das Horrorspiel definitiv nichts für Spieler ist, die schnell aus der Haut fahren oder rasch vorankommen möchten. Wie dies zu bewerten ist, ist definitiv Geschmacksache.

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The Evil Within: Die Kreaturen des Bösen.

The Evil Within The Assignment Trailer.

The Evil Within: The Assignment - Test-Fazit

The Assignment beschert euch, je nach Spielweise, drei bis vier Stunden Spielspaß und fühlt sich genau so an wie das Hauptspiel. Der DLC erweitert das Universum sinnvoll, sorgt für noch mehr Horror und knifflige Rätsel und ist absolut zu empfehlen. Selten schafft es ein Zusatzinhalt an die Atmosphäre und Qualität des Hauptspiels heranzureichen, doch The Assignment hat dies definitiv fertiggebracht. Ich freue mich auf den nächsten Zusatzinhalt namens The Consequence, welcher die Geschichte vervollständigt.

Zur Wertungsphilosophie von GIGA GAMES

The Evil Within: The Assignment ist für 9,99 Euro für PlayStation 4, Xbox One, PC, Xbox 360 und PlayStation 3 erhältlich. Es wurde die PS4-Version getestet.

The Evil Within: The Assignment
Entwickler: Tango Gameworks
Preis: 4,99 €

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