The Last Guardian: Neue Gameplay-Details veröffentlicht

Lisa Fleischer

The Last Guardian soll tatsächlich bald erscheinen! Das neue Spiel von Fumito Ueda befindet sich schon seit einer halben Ewigkeit in Entwicklung. Vor dem Erscheinen des neuen Ankündigungs-Trailers im letzten Jahr hatten viele Zweifel, ob es überhaupt noch kommt. Jetzt verriet Ueda erste Details zum Gameplay.

The Last Guardian E3 2015.

Zu The Last Guardian wussten wir bislang nur, dass es sich tatsächlich in den Endzügen der Entwicklung befindet. Bis jetzt, denn in einem Interview, das in der neuen Ausgabe des Videospiel-Magazins Edge zu finden ist, verrät Entwickler Fumito Ueda erste Details zu Gameplay und Release-Termin. Und damit steigt die Vorfreude auf den Nachfolger von Ico und Shadow of the Colossus noch weiter.

Ueda erklärt in dem Interview, dass der kleine Junge, den wir schon aus dem lieblichen Trailer zu The Last Guardian kennen und mit dem wir wohl durch die dystopische Welt streifen, einen verspiegelten Schild mit sich führt. Hält man Kreis gedrückt, geht von ihm eine Art Fadenkreuz aus, mit dem wir Objekte anvisieren können. Trico, unser riesenhafter, katzenähnlicher Begleiter, kann anschließend mit einem aus seinem Schwanz kommenden roten Lichtstrahl das Objekt zerstören, auf das wir zielen. Hauptsächlich kann dies dazu genutzt werden, um die Umgebung zu verändern und dadurch Rätsel zu lösen. Es ist aber auch vorstellbar, dass der Strahl gegen Feinde eingesetzt wird.

Warum No Man's Sky und The Last Guardian ihrem Hype gerecht werden*

Der eben erwähnte Trico ist laut Ueda der Star des Spiels, wird jedoch genauso polarisieren wie schon Yorda aus dem Playstation-Klassiker Ico. Denn Trico hat einen eigenen Willen und „missachtet schamlos euer Bestreben, ihn zu zähmen.“ Vor allem seine katzenhafte Art führt zu so manch unpässlicher Situation. So ist Trico extrem wasserscheu. Und so müsst ihr eurem treuen Begleiter einen trockenen Weg suchen – denn gegen das feuchte Nass wird er sich erfolgreich sträuben. Ueda ist natürlich bewusst, dass das zu Frustrationen führen kann. Allerdings ist er der Meinung, dass es schon genügend Spiele gibt, in der eine KI einfach das tun und lassen, was wir von ihnen erwarten. Und Ueda möchte mit seinen Spielen einfach andere Wege gehen. Und irgendwie muss man ihm das schon zugutehalten.

Bilderstrecke starten(15 Bilder)
Happy Birthday, PlayStation 4: Die besten Sony-exklusiven Spiele der letzten Jahre

Im Spielverlauf kann dann eine engere Bindung zu Trico aufgebaut werden, wodurch die Zusammenarbeit zwischen den beiden unterschiedlichen Charakteren deutlich erleichtert werden soll. Außerdem könnt ihr Tricos Stimmung anhand seiner Augenfarbe ablesen. Mit dem Begleiter wollte Ueda „das nächste Ding schaffen – eine Erfahrung, die die Menschen noch nie zuvor hatten.“

The Last Guardian ist nun schon acht Jahre lang in Entwicklung. Viele glaubten schon lange nicht mehr an eine Veröffentlichung, bis im letzten Jahr ein neuer Anküdndigungs-Trailer veröffentlicht wurde. Diese Zeit hat auch Ueda geprägt. „Es war wirklich schwierig für mich, dauerhaft motiviert zu bleiben. Aber auch meine anderen Spiele haben eine lange Zeit der Entwicklung hinter sich und in diesem Wissen habe ich meine Motivation auch immer recht hoch halten können. In diesem Jahr werden wir die Veröffentlichung des Spiels erleben und im Hinblick darauf habe ich zwar einige Ängste, aber ich bin auch schon sehr gespannt.“

Hier könnt ihr The Last Guardian vorbestellen*

Vielleicht verkündet Sony ja schon auf der E3 das genaue Release-Datum von The Last Guardian, das exklusiv für die PlayStation 4 erscheinen wird.

Wie steht ihr zu Ico und Shadow of the Colossus? Und denkt ihr, The Last Guardian wird seinem Hype gerecht?

Quelle: IBT

Zu den Kommentaren

Kommentare zu dieser News

* Werbung