Serienproduzent Eiji Aonuma hat in verschiedenen Interviews brennende Fragen zu The Legend of Zelda - Breath of the Wild beantwortet. So kennen wir nun den Nachnamen von Link und wissen auch, dass im neuen Ableger der Serie ein altes Feature fehlt.

 

The Legend of Zelda: Breath of the Wild

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The Legend of Zelda: Breath of the Wild - Nintendo Switch Präsentation 2017 Trailer

Bisher gab es vier Dinge in der Zelda-Serie, die sich eigentlich nie geändert haben: Link hat keinen Nachnamen; Du kannst ihm einen eigenen Namen verpassen; er kann nicht sprechen und am Ende denkt ohnehin jeder Laie, dass er eigentlich Zelda heißt. Diese Entscheidungen wurden damals getroffen, damit Du Dich besser mit dem Helden im grünen Gewand identifizieren kannst. Mindestens zwei dieser Punkte werden sich in The Legend of Zelda - Breath of the Wild grundlegend ändern. Das zumindest gab Serienproduzent Eiji Aonuma in zwei Interviews mit dem YouTuber lookslikeLink und den Kollegen vom Game Informer zu verstehen.

Demnach verzichtet Nintendo in The Legend of Zelda - Breath of the Wild auf die freie Namenswahl. Laut Aonuma sollst Du Dich so besser in Link hineinversetzen und in der Rolle so richtig aufgehen – ein Argument, das bisher eigentlich immer für die freie Namenswahl sprach. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass die erstmalige Vertonung des Spiels, eine bedeutende Rolle bei dieser Entscheidung hatte. Folglich wird diesmal nicht Finn, Herbert oder Pummeluff die Welt vor Ganon retten, sondern schlicht und einfach Link.

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Das ist Links Nachname

An anderer Stelle enthüllten Eiji Aonuma und Serienschöpfer Shigeru Miyamoto endlich den Nachnamen des bei den Kokiri aufgewachsenen Hyrulianers. Links vollständiger Name lautet demnach anscheinend Link Link. Bei dem wenig kreativen Nachnamen handelt es sich aber in erster Linie um einen Nintendo-internen Running-Gag.

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Insgesamt wurden Aonuma und Miyamoto 51 kurze Fragen vom Game Informer gestellt, die neben dem Nachnamen noch interessante Details zu Link, The Legend of Zelda - Breath of the Wild und anderen Themen preisgeben. So wurde unter anderem bestätigt, dass The Legend of Zelda ursprünglich als „Abenteuer Mario“ geplant wurde. Zudem wurde erklärt, dass sich das neue Spiel in der offiziellen Zeitlinie nach Ocarina of Time einsortieren wird – was angesichts der Dreiteilung zu diesem Zeitpunkt nicht gerade ein wertvolles Infohäppchen ist.

Erscheinen wird The Legend of Zelda - Breath of the Wild am 3. März für Nintendo Switch und Wii U. Erst vor Kurzem wurde der offizielle deutsche Preis für das Spiel, das mehr als 13 GB auf den jeweiligen Festplatten belegt, auf knapp 65 Euro gesenkt.

Marco Schabel
Marco Schabel, GIGA-Experte.

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