Zelda – Breath of the Wild: Producer Aonuma nennt die Gründe für die Verschiebungen

Lisa Fleischer

Eigentlich sollte Breath of the Wild schon 2015 erscheinen, wurde dann aber immer wieder verschoben. Viele gingen davon aus, dass dies mit der Entwicklung der neuen Konsole Nintendo NX zusammenhänge, allerdings gab es noch weitere Gründe. Producer Eiji Aonuma war wohl nicht ganz unschuldig an der Verspätung des Spiels.

The Legend of Zelda: Breath of the Wild in der Vorschau (E3 2016).

Breath of the Wild (damals noch unter dem unverfänglichen Namen The Legend of Zelda Wii U) wurde schon auf der E3 2014 angekündigt. Nintendo ging damals davon aus, dass das Spiel schon 2015 erscheinen könne. Daraus wurde bekanntlich nichts, der Release wurde immer wieder verschoben, bis dann auf der diesjährigen E3 endlich das erste Gameplay-Material zum hübschen Abenteuer gezeigt wurde. Die Veröffentlichung des Spiels soll wohl im nächsten Jahr endlich folgen.

Als Grund für die Verschiebungen wurde neben der NX, die bekanntlich erst im kommenden März erscheint und für die Breath of the Wild einer der Paradetitel werden soll, auch Probleme mit der Physik-Engine genannt. Producer Eiji Aonuma gestand nun in einem Interview einen weiteren Grund für die Verschiebungen von Breath of the Wild. Demnach haben wohl vor allem interne Kommunikationsprobleme dafür gesorgt, dass das Spiel nicht rechtzeitig fertig wurde.

Kommentar: Warum Breath of the Wild eine Rückkehr zu den Wurzeln ist

„Wir haben diese Meilensteien im Entwicklungs-Prozess. Ich spiele dann das Spiel und gebe meinen Angestellten mein Feedback, meine Anweisungen, in welche Richtung sie gehen sollen. Bei einem dieser Meilensteine war das Spiel fantastisch. Es gab so viele tolle Elemente. Aber beim nächsten Meilenstein war davon nichts mehr übrig“, erklärt Aonuma in einem Interview mit dem britischen Magazin Edge. Grund dafür sei gewesen, dass Aonuma in seiner Kritik nur negative Elemente vermerkte und die positiven Punkte für sich behielt.

In der nächsten Version war man zwar auf seine Wünsche eingegangen, die Entwickler veränderten aber noch mehr – und verzichteten fortan genau auf die Elemente, die Aonuma so positiv aufgefallen waren. „Hätte ich das besser gemacht, hätte sich die Entwicklung vielleicht nicht so lange gezogen“, gibt Eiji Aonuma zu. Er habe aber aus seinem Fehler gelernt und weiß jetzt um die Wichtigkeit, seinem Team auch positives Feedback zu geben.

Video-Bild: the-legend-of-zelda-breath-of-the-wild-verwendung-des-wolf-link-amiibo-wii-u-97993.mp4 (4)

Eiji Aonuma gab in dem Interview mit Edge auch einen Ausblick auf ein bislang noch geheimes Projekt. „Tatsächlich hat Nintendo mir gesagt, ich solle eine neue IP kreieren. Gleichzeitig trugen sie mir aber auch auf, mehr Zelda-Spiele zu machen. Ich kann noch nicht viel verraten, ich bin mir nicht sicher, ob ich überhaupt etwas sagen darf. Aber ich mag die Idee von einem Spiel, in dem ich als Dieb leben kann. Das ist alles, was ich sagen kann.“  Vor kurzem hatte sich der Produzent zu einem kommenden Multiplayer-Zelda geäußert.

Das neue Zelda-Spiel Breath of the Wild soll im März 2017 für Wii U und NX erscheinen. Es bleibt zu hoffen, dass dem Release ab jetzt nichts mehr in die Quere kommt.

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Quelle: NintendoLife

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