Zelda - Breath of the Wild: Sterbender durfte es vor allen anderen spielen

Marcel-André Wuttig

Das sind die Geschichten, die uns das Herz erwärmen. Nintendo erfüllte einem todkranken Mann seinen letzten Wunsch und erlaubte ihm, The Legend of Zelda: Breath of the Wild lange vor der Veröffentlichung zu spielen.

The Legend of Zelda: Breath of the Wild - Nintendo Switch Präsentation 2017 Trailer.

Bei aller Vorfreude auf neue Spiele und Konsolen denken wir meistens nicht darüber nach, dass es ein Privileg sein kann, sich auf Videogames vorzufreuen. So verbreitet sich im Internet gerade die herzerwärmende Geschichte von Gabe Marcelo, einem todkranken Gamer, dessen große Leidenschaft für Videospiele unglaublich berührend ist. Gabe kam mit einem angeborenen Herzfehler auf die Welt, weswegen ihm die Ärzte schon seit seiner Geburt eine kurze Lebensdauer prognostizierten. Aufgrund seines Herzfehlers konnte sein Blut deutlich weniger Sauerstoff aufnehmen als normal üblich, was ihn im Laufe seines Lebens immer weiter einschränkte.

Neue Details zu Breath of the Wild

Mit seinen 26 Jahren waren sportliche Aktivitäten für Gabe genauso unmöglich wie Treppensteigen, Laufen oder Aufstehen. Genau aus diesem Grund hatten Videospiele schon immer eine ganz besondere Bedeutung für Gabe. Diese digitalen Welten erlaubten ihm nicht nur gegen Drachen zu kämpfen oder Monster zu fangen, sie gaben ihm auch die Gelegenheit zu laufen, springen und zu rennen. Gerade die großen Abenteuer von Link in The Legend of Zelda konnten ihn begeistern. Nach der Ankündigung von Breath of the Wild im Herbst letzten Jahres tat Gabe alles, um es zur PAX Prime zu schaffen, in der Hoffnung, dass er dort eine Demo von dem neuen Zelda-Game spielen könne. Leider wurde er enttäuscht, denn eine Demo zu Breath of the Wild gab es damals nicht.

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Quelle: Waypoint

Angetrieben von der Enttäuschung taten seine Mutter und sein Bruder alles erdenklich Mögliche, um Gabe wenigstens noch eine Gelegenheit zu geben, den neuen Ableger aus seiner Lieblingsserie zu spielen. Trotz unzähliger E-Mails und Telefonanrufen kam ein Kontakt mit Nintendo erst dann zustande, als es ein Post von Gabes Bruder auf Reddit auf die Frontpage schaffte. Nintendo lud Gabe kurz darauf zum Hauptsitz von Nintendo of America in Seattle ein, wo er nicht nur Zelda-Merchandise geschenkt bekam, sondern auch eine Führung durch das Büro erhielt und exklusiv vor den meisten anderen Spielern eine 30-minütige Demo von Breath of the Wild spielen durfte.

Leider wird Gabe Marcelo The Legend of Zelda: Breath of the Wild nie in seiner vollendeten Version spielen können. Ein paar Wochen nachdem ihm Nintendo seinen letzten Wunsch erfüllte, verstarb er mit nur 27 Jahren.

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