The Legend of Zelda - Breath of the Wild angespielt: Wie viel Zelda steckt in der offenen Welt? (E3 2016)

Kristin Knillmann 4

Mit Breath of the Wild erscheint im nächsten Jahr erstmals ein Zelda-Spiel innerhalb einer offenen Welt, die gleich zu Beginn frei begehbar sein wird. Wir haben auf der E3 2016 die Demo gespielt und sagen euch, welchen Eindruck das neue Konzept macht.

The Legend of Zelda: Breath of the Wild in der Vorschau (E3 2016).
weitere Videos
Kein Video verpassen? Abonniere uns auf YouTube:

Alle News und Videos der E3

Das hat mir am neuen Zelda gut gefallen:

Breath of the Wild ist mutig, und das gleich mehrfach: Es bricht mit zig Konventionen, die wir von der Zelda-Reihe gewohnt sind und traut sich Neues. Und Neues ist grundsätzlich erstmal nichts Falsches, wenn das Ergebnis stimmt. Die von Beginn an komplett frei erkundbare Welt macht neugierig: Ein Blick in Richtung Horizont reicht aus, um die Abenteuerlust zu wecken. Auf meine Frage, wie das neue Zelda mit den typischen Items umgeht, die man für die Bewältigung gewisser Gebiete benötigt, sagte Nintendo mir, dass sich das Spiel durchaus trauen werde, dich auflaufen zu lassen. Das kann Potential für Frust beherbergen, aber auch eine spannende Tiefe und NOCH mehr Abenteuerlust mit sich bringen. Zwischen dem ganzen neuen Kram, fühlt sich vieles zum Glück immer noch nach The Legend of Zelda an, und das liegt vorrangig an der Optik, die mit den Pastelltönen zwischen Wind Waker und Skyward Sword pendelt, sowie dem generellen Art-Design des Titels, das schön abwechslungsreich und verspielt ausgefallen ist.

Video-Bild: The Legend of Zelda: Breath of the Wild - E3 2016 - E3-Trailer (3)

Bilderstrecke starten
16 Bilder
Nintendo Switch: Die 14 bestbewerteten Spiele für die Konsole.

Das hat mir am neuen Zelda nicht so gut gefallen:

Hallo Nintendo! Ich vermisse meine Dungeons, die in einem guten Zelda einfach nicht fehlen dürfen. Man versicherte mir bei meinem Termin, dass es Dungeons geben werde, und doch waren sie verdächtig abwesend in der kurzen Demo, die ich gespielt habe. Stattdessen lag der Fokus des PR-Teams darauf, mich darauf hinzuweisen, dass das Spiel über 100 Schreine verfüge, die ich alle mit meinem Entdeckersinn aufdecken könne. Das finde ich gut, und es passt irgendwie zu einer Open-World-Variante von Zelda. Und dennoch will ich nicht darauf verzichten müssen, mit Bomben, Pfeilen und mehr durch ein Labyrinth aus Puzzles zu laufen. Und dann wäre da die Befürchtung, dass das neue Zelda dann am Ende doch zu wenig Zelda ist. Hier leiht es sich das „Türme für eine aufgedeckte Karte“-Erklimmen von Assassin’s Creed, dort das Sammeln und Craften von Items aus nahezu allen Rollenspielen der Welt. All diesen Dingen gibt Breath of the Wild seinen eigenen Spin, zum Glück. Ich werde aber das Gefühl nicht los, dass das im vollen Spiel dann doch zu kleinteilig wird und von dem ablenkt, was für eine Zelda-Erfahrung wichtig ist.

Ausblick:

Gut

The Legend of Zelda: Breath of the Wild vorbestellen *

Wie gut kennst du die Attacken deiner Helden?

Beeindruckende Attacken sind ein wichtiger Bestandteil vieler Videospiele. Dies ist nicht verwunderlich, da es in den meisten Games um den erbitterten Kampf zwischen Gut und Böse geht und die jeweiligen Helden dabei eben ganz schön wuchtige Attacken brauchen, um ihre Gegner wirkungsvoll auszuschalten. Wie viele dieser ikonischen Attacken kennst Du? Sei nicht besorgt, wenn Du es nicht beim ersten Mal packst. Auch viele Helden müssen ihre Attacken erst aufleveln oder bessere Angriffe hinzulernen, bis sie den Endgegner besiegen können.

Zu den Kommentaren

Kommentare zu diesem Video

Neue Artikel von GIGA GAMES

* Werbung