The Legend of Zelda: Skyward Sword

Thomas Goik

Auf der E3 2010 angekündigt, machte The Legend of Zelda: Skyward Sword noch einen etwas wackeligen Eindruck. Shigeru Miyamoto selbst führte das neue Spiel vor, technische Schwierigkeiten sorgten jedoch dafür, dass die Bewegungen der Wii-Fernbedienung nicht 1:1 übertragen wurden – die Fans waren skeptisch. Kurz darauf konnten Spielejournalisten die Sorgen angehender Hyrule-Touristen besänftigen: Es funktioniert – und macht Spaß!

„The Legend of Zelda: Skyward Sword“ spielt noch vor den Ereignissen des legendären “ The Legend of Zelda: Ocarina of Time“ (das bekanntlich vor wenigen Wochen als kongenial neuaufgelegte Version für den Nintendo 3DS erschien) auf dem Nintendo 64. Link wurde im Skyloft großgezogen, einer Gruppe schwebender Inseln, die seine Heimat darstellen. Er findet das sogenannte „Skyward Sword“, was ihm zu einem Land unter den Inseln führt – dieses Land wird vom Bösen beherrscht und von Monstern heimgesucht. Link reist nun zwischen den zwei Welten umher, um herauszufinden, warum sie einst getrennt wurden.

The Legend of Zelda: Skyward Sword“ wird, mehr noch als „The Legend of Zelda: Twilight Princess“, die Fähigkeiten der Wii nutzen. Mit der Wii-Fernbedienung schwingt ihr also euer Schwert – dank Wii Motion-Plus wird die Bewegung eins zu eins übertragen, was besonders genaue Manöver möglich macht. Mit Hilfe der Wii werdet ihr dieses Mal nicht nur Bögen schießen und Gegner anvisieren, ihr schwingt euch in der Haut von The Legend of Zelda Held Link auf den Rücken eines riesigen Vogels, mit dem ihr spektakulär durch die Lüfte flattern könnt.

Zwanzig Minuten durften wir „Skyward Sword“ anspielen – viel Zeit für ausführliches Storytelling war da natürlich nicht. Immerhin wurde uns der Bösewicht Lord Ghirahim vorgestellt – eine schlanke, schräge Figur mit weißer Emo-Tolle und dickem Lidschatten. Und sonst? Link und Zelda leben zusammen als junge Erwachsene in der Skyloft, einer Gruppe schwebender Inseln. Zelda ist noch keine Prinzessin, Link noch kein Held. Das wird sich ändern. Wie und warum will uns „The Legend of Zelda: Skyward Sword“ im November dieses Jahres erzählen – und dann kommt da ja noch die WiiU, mit der Aussicht auf ein brandneues HD-Abenteuer.

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