The Sinking City in der Vorschau: L.A. Noire trifft auf Lovecraft

Kamila Zych

Stell dir vor, du landest aus unerklärlichen Gründen in einer halb überfluteten Stadt. Dich plagen dunkle Visionen und Albträume. Was hat es mit diesem Ort auf sich? Dieser Frage gehst du in The Sinking City auf den Grund.

The Sinking City ist ein Open World-Spiel, in dem du das Mysterium um die US-amerikanische Stadt Oakmont der 20er Jahre ergründest. Du spielst Charles Reed, einen ehemaligen Matrosen der US Navy, welcher seit dem Verschwinden seines Bootes im Ersten Krieg von grausamen Visionen heimgesucht wird. Eines Tages wacht er in der fast versunkenen Stadt auf, die Opfer einer verheerenden Flut wurde. Dein Ziel ist es herauszufinden, wie du an diesen Ort gekommen bist und was für das große Chaos in Oakmont verantwortlich ist.

In dem Video kannst du dich schon mal darauf einstellen, was dich erwartet:

The Sinking City - Death May Die - Cinematic Trailer.

Das Studio hinter The Sinking City ist Frogwares, bestens bekannt für seine Sherlock Holmes-Reihe. Daher ist es keine Überraschung, dass sich auch ihr kommendes Spiel auf die Ermittlung von Fällen konzentriert. Als privater Detektiv verhörst du Bewohner, sammelst Hinweise und fügst schließlich alle Puzzleteile zu einem Bild zusammen. Ähnlich wie in L. A. Noire besitzt du ein Notizbuch, in dem alle Hinweise gebündelt sind. Während der Verhörungen hast du unterschiedliche Dialog-Optionen, die Einfluss auf den weiteren Spielverlauf haben können; im Spiel sind nämlich mehrere Enden möglich.

Diese ähnlich genialen Spiel-Konzepte wurden im Gegensatz zu The Sinking City eingestellt:

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Eingestellt: Geniale Konzepte zu 13 Spielen, die du leider niemals spielen kannst.

Beim Sammeln von Hinweisen ist ein klarer Verstand dein höchstes Gut – doch jener wird nicht selten getrübt. Stößt du zum Beispiel auf einen verstörenden Hinweis, sinkt deine Fähigkeit klar zu denken und du siehst womöglich Dinge, die gar nicht da sind. Daher solltest du möglichst einen kühlen Kopf bewahren, denn selbst ein optionaler Hinweis kann letzten Endes darüber entscheiden, wie das Spiel ausgeht.

In the Sinking City kannst du die gesamte Stadt erkunden, da sie jedoch zum größten Teil unter Wasser steht, ist dein Haupttransportmittel ein kleines Motorboot. Oakmont ist in sieben verschiedene Bezirke geteilt, jede Straße hat ihren eigenen Namen. Weil die Map relativ groß ist, sind auch Schnellreisen an entsprechend gekennzeichneten Punkten möglich.

Auch wenn The Sinking City vorrangig auf Fallermittlung setzt, kommst du an vereinzelten Kämpfen nicht herum. Im Spielverlauf triffst du auf undefinierbare Hybrid-Monster, gegen die du dich meist mit Schusswaffen wehren musst.

Auch wenn das Logo es selbst schon verrät, stellst du spätestens beim Anblick der Welt und deiner Feinde fest, dass sich die Macher des Spiels stark vom Cthulhu-Mythos haben inspirieren lassen. Laut den Entwicklern sei The Sinking City keine Wiedergabe einer bestimmten Lovecraft-Novelle, das Spiel ist jedoch nicht nur am vom Schriftsteller geschaffenen Universum angelehnt, es erweitert dieses sogar. Die Stadt Oakmont befindet sich also in der Welt von H. P. Lovecraft, alle Charaktere und Ereignisse die von ihm geschaffen wurden, sind Kanon.

In The Sinking City kannst du dich auf ein rund 30 Stunden langes, düsteres Abenteuer freuen. Das Spiel erscheint voraussichtlich am 21. März 2019 auf PlayStation 4, Xbox One und PC.

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