The Witcher 3 Wild Hunt: DLC-Politik soll Schule machen

Marco Schabel 4

Mit The Witcher 3 Wild Hunt hat das polnische Studio CD Projekt RED einen Anwärter auf das Rollenspiel des Jahres ins Rennen geschickt. Gewürzt wurde der umfangreiche Titel mit 16 gratis-DLCs. Wenn es nach dem Studio geht, sollten sich andere Entwickler davon eine Scheibe abschneiden.

The Witcher 3 Wild Hunt: DLC-Politik soll Schule machen

Nicht weniger als 16 kostenlose Download-Inhalte hat CD Projekt RED für das ohnehin schon umfangreiche The Witcher 3 Wild Hunt veröffentlicht. Diese bestehen unter anderem aus einem New Game Plus-Modus, einigen Quests, neuen Gwint-Karten und Ausrüstung. Hinzu gesellen sich zukünftig noch zwei große, kostenpflichtige DLCs, die bei anderen Studios schon ein ganzes Spiel ausmachen würden. Geht es nach den Entwicklern aus Polen, haben sie in dieser Hinsicht alles richtig gemacht. Mehr noch: Die The Witcher 3 Wild Hunt-Schöpfer sollten das Vorbild der Branche sein.

Studio-Mitgründer Marcin Iwiński zeigte sich jüngst sehr zufrieden mit der eigenen Leistung und dem positiven Feedback der Spieler. Wie er angibt, sei es seine große Hoffnung, dass auch andere Studios nachziehen. Solche Initiativen sollen demnach zum Standard der Branche werden und nicht nur die berüchtigte Ausnahme der Regel bleiben. Natürlich will er damit nicht sagen, dass The Witcher 3 Wild Hunt perfekt ist und alle anderen es nicht drauf haben. Er hofft lediglich, dass das Rollenspiel als gutes Beispiel vorangehen kann und andere nachziehen.

So hat uns The Witcher 3 Wild Hunt gefallen

Mit den Gratis-DLCs hat es sich fürs Erste jedenfalls dennoch erledigt. Stattdessen können wir uns freuen, dass The Witcher 3 Wild Hunt im Oktober mit Hearts of Stone und im Frühjahr 2016 mit Blood and Wine versorgt wird. Beide Erweiterungen sollen zusammen für ungefähr 30 weitere Spielstunden sorgen.

The Witcher 3 Wild Hunt Trailer.

 

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