The Witcher: Das müsst ihr wissen, bevor ihr in die Welt eintaucht

Im folgenden Kapitel erklären wir Ciris weitere Ausbildung und wie sie durch viele Zufälle und Wirrungen erst nach Nilfgaard und schließlich in die ferne Elfenwelt Aen Elle kam. Außerdem gehen wir auf Ciris Wesenszüge ein, denn die junge Frau ist kein nettes Mädel sondern eine knallharte Killerin!

Ciri in der Lehre von Geralt und Yennefer

Als schließlich das Kaiserreich Nilfgaard in Ciris Heimat Cintra einfiel, konnte Ciri nur mit Mühe entkommen und wurde von einer Bauernfamilie aufgenommen. Dort fand Geralt – erneut durch eine Fügung des Schicksals – das Mädchen und akzeptierte endlich seine Bestimmung. Er brachte Ciri in die Hexerfestung Kaer Morhen, wo die Kleine zu einer geschickten Kämpferin erzogen wurde.

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Yennefer kümmerte sich um Ciris weitere Ausbildung.

Doch da Ciri immer wieder seltsame Visionen hatte, wurde die Magierin Triss Merigold hinzugezogen, welche Ciri schließlich mitnahm und in die Obhut von Geralts Ex-Geliebten Yennefer von Vengerberg gab. Unter Yennefers Anleitung erlernte Ciri die Grundsätze der Magie, doch als der finstere Zauberer Vilgefortz Ciri fangen wollte (er war ebenfalls hinter dem Geheimnis des Älteren-Blutes her) und einen Aufstand der Magier anzettelte, entkam Ciri durch Zufall per Teleport.

Ciris Abenteuer in Nilfgaard

Ciri landete in einer öden Wüste, wo sie nur dank eines jungen Einhorns entkommen konnte. Doch sie geriet vom Regen in die Traufe, als sie erst von Menschenjägern gefangen und später von einer anarchistischen Räuberbande befreit wurde. Diese Bande, die „Ratten“, bestand aus traumatisierten Jugendlichen, die plündernd und mordend durch die Lande zogen. Ciri schloss sich ihnen an und verrohte zusehends. Eine grausame Ader trat in ihr zum Vorschein und sie genoss es, ihre Feinde brutal in Stücke zu schlagen.

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In Nilfgaard regiert der grausame Tyrann Emhyr var Emreis.

Schließlich fielen die Ratten dem Kopfgeldjäger Leo Bonhart zum Opfer, der Ciri jedoch für sich behielt und in blutigen Arenagefechten kämpfen ließ. Doch am Ende entkam Ciri ihrem Peiniger und aktivierte versehentlich ihre magischen Kräfte des Älteren-Blutes, um durch Raum und Zeit zu springen. Allerdings wurde sie vorher noch von einem Wurfgeschoss im Gesicht getroffen und schwer verletzt. Daher stammt auch die schreckliche Narbe, die seitdem ihr Gesicht entstellt.

Ciri und der impotente Elfenkönig

Nachdem Ciri in einem Sumpf bei einem Einsiedler Zuflucht fand und genesen konnte, entkam sie ihren Verfolgern endgültig und reiste dank einer alten Elfenruine in die Welt eines unbekannten Elfenvolks. Dort wurde sie bereits erwartet, denn die Elfen jener Welt gierten nach dem Älteren-Blut, um endlich wieder frei die Welten zu bereisen. Bislang war ihnen dies lediglich als geisterhafte Abbilder in Form der Wilden Jagd möglich gewesen.

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Eredin, der Herr der wilden Jagd und seine Gefolgsleute.

Damit das Ältere-Blut wieder bei den Elfen landen konnte, sollte Ciri mit dem uralten Elfenkönig Auberon Muircetach ein Kind zeugen. Erst dann wäre ihr die Weiterreise gestattet. Nach langem Zögern erklärte sich Ciri schließlich bereit, doch der alte Elf war zu sehr von Ciris menschlicher Erscheinung angeekelt und verweigerte den Zeugungsakt. Auberons Gefolgsmann Eredin, der Herr der Wilden Jagd, verabreichte dem Herrscher ein verborgendes Potenzmittel, doch dies war zu viel für den armen alten Elfen – er starb.

Was nach Auberons Tod aus Ciri wurde, wie sie aus der Elfenwelt entkam und wie ihr Wiedersehen mit Geralt verlief, lest ihr auf der folgenden Seite.