The Witcher 3: Yennefer – alles zu Geralts großer Liebe

Jürgen Stöffel 3

Yennefer von Vengerberg kommt in The Witcher 3: The Wild Hunt zum ersten Mal in einem Witcher-Spiel vor, dabei ist Geralts große Liebe eine sehr wichtige Person aus der Hexer-Saga. Wir erklären euch, wer die schwarzhaarige Magierin eigentlich ist und warum es womöglich einen üblen Zickenkrieg mit Triss Merigold geben wird.

The Witcher 3: Yennefer von Vengerberg, des Hexers große Liebe

Witcher 3 Wild Hunt A Night to Remember.

Wer bislang nur die Spiele The Witcher und The Witcher 2: Assassins of Kings gezockt hat, hat vermutlich die Meinung, dass die rothaarige Magierin Triss Merigold Geralts große Liebe sei, doch in Wahrheit ist dies eine andere Zauberin: Yennefer von Vengerberg. Doch warum taucht die schwarzhaarige Schönheit erst im Finale der Geralt-Saga auf?

Yennefer auf einem Blick:

Voller Name Yennefer von Vengerberg
Geburtsort vermutlich Vengerberg
Alter knapp über 100 Jahre
Profession Magierin
Charakter kühl, berechnend, intrigant, nachtragend, eitel, eifersüchtig
Besonderheiten trägt immer die Farben Schwarz und Weiß; besitzt eine Kuriositätensammlung, die einen riesigen Troll-Penis enthält; ist unfruchtbar, wünscht sich aber sehnlichst eigene Kinder; sieht Ciri als Tochter; Ex-Mitglied der Loge der Zauberinnen; hasst Meeresgetier und Meeresfrüchte

Aber Vorsicht! Der folgende Text ist voller Spoiler zu den Hexer-Romanen und den bisherigen Witcher-Games!

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Die Herkunft einer Zauberin

In der Welt des Hexers herrschen raue und grausame Sitten. Eine davon ist es, die Töchter angesehener Familien gewinnbringend zu verheiraten. Doch was tun, wenn das Töchterlein bucklig, missgestaltet oder verwachsen ist? Dann landen diese Mädchen – sofern magisches Talent feststellbar ist – oft bei den Magierinnen, denn diese sind nicht wählerisch, wie ihre zukünftigen Adeptinnen aussehen sollten.

Vielmehr werden die ungeliebten hässlichen Mädchen bei den Zauberinnen hart gedrillt und mittels Magie zu vollkommenen Schönheiten umgeformt – der Stolz der Magierzunft verbietet es, hässlich zu sein. Doch oft erinnern sich die wiedergeborenen Magierinnen noch lange an ihre Kindheit und die Verachtung, die ihnen aufgrund ihres Äußeren entgegenschlug. Daher sind viele Zauberinnen verbittert, zynisch und manipulativ, denn sie haben schon lange ihren Respekt vor der Welt verloren.

Yennefers Herkunft

Auch Yennefer von Vengerberg hat die typische Laufbahn einer Magierin hinter sich. Sie wurde als hässliches, buckliges Mädchen geboren und von ihrem Vater stets mit Verachtung und Abscheu behandelt. Er weigerte sich sogar, die Vaterschaft anzuerkennen und beharrte stets darauf, dass solch ein missgestaltes Ungeheuer niemals seinen Lenden entspringen konnte.

Da Yennefer aber aufgrund eines sehr geringen Anteils an Elfenblut (sie ist zu einem Viertel eine Elfe) über magisches Potential verfügte und ihre Familie reich genug war, die Aufnahmegebühren zu bezahlen, wurde sie schließlich auf die Schule der Magierinnen geschickt und dort ausgebildet. Dort erhielt sie außerdem ihr heutiges Aussehen, dass einer schlanken, anmutigen Frau mit rabenschwarzen Haaren.

Yennefers Intrigen

Doch die Jahre, in denen Yennefer als Monster und Missgeburt beschimpft wurde, die strenge Ausbildung an der Magierschule und zahlreiche andere negative Erfahrungen hatten die Zauberin verbittert und egoistisch werden lassen. Für Yennefer waren alle anderen Menschen und Wesen nur Spielsteine in einem Spiel um Macht und Einfluss.

Sie wurde schließlich Beraterin des Königs von Aedirn und mischte überall in der Politik mit. Jahrzehntelang war Yennefer an allerlei Intrigen und Machtspielen beteiligt, bis sie in einer Kleinstadt auf einen verzweifelten, abgerissenen Hexer namens Geralt traf.

Wie es mit Geralt und Yennefer weitergeht, erfahrt ihr auf der nächsten Seite.

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