The Witcher 3 – Hearts of Stone Test: Ein neuer Qualitätsmaßstab für DLCs

Christopher Bahner 3

Wer denkt, CD Projekt RED hätte sein Pulver an kreativen Ideen schon im Hauptspiel verschossen, der irrt gewaltig. The Witcher 3: Hearts of Stone beweist sich im Test als einer der besten DLCs der Spielegeschichte und sprudelt nur so vor Ideen, Witz, Action und Charme.

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The Witcher 3 – Hearts of Stone Test: Endlich wieder hier!

Fünf Monate ist es her, seit The Witcher 3 auf den Markt kam – und als ich nun wieder für den just erschienen DLC Hearts of Stone in diese Welt zurückkehren durfte, hab ich mich sofort wieder heimisch gefühlt. Monster mit dem Silberschwert schnetzeln, Plötze für einen gepflegten Ausritt durch die nach wie vor wunderschönen Landschaften satteln und endlich wieder Gwint spielen. Yay! In der Erweiterung erlebt ihr eine neue Quest-Reihe rund um den Banditenanführer Olgierd von Everec, der ein dunkles Geheimnis verbirgt und Geralt für seine Dienste anheuert, denn ein scheinbar verwunschener Prinz in Krötenform macht die Kanalisation von Oxenfurt unsicher.

Witcher 3 Hearts of Stone Launch Trailer.

Eine Idee jagt die nächste

Dies ist nur der Anfang einer wendungsreichen Geschichte, bei der einfaches Monsterschnetzeln noch zu den banalsten eurer Aufgaben gehört. Ich möchte nicht zu viel verraten, jedoch sind die Quests von Hearts of Stone so abwechslungsreich, wie ich es selten in einem Rollenspiel erlebt habe. Ihr liefert euch einen spektakulären Kampf mit Magiern, plant einen Coup wie bei Ocean’s Eleven oder feiert eine ausgelassene Party mit Geralt und seinem neuen Love-Interest Shani. Die hilfsbereite Ärztin kennen einige von euch sicherlich noch aus dem ersten Teil. Sie steht euch mit Rat und Tat zur Seite und natürlich könnt ihr auch wieder eine Romanze mit ihr eingehen.

Man merkt wirklich wie die Jungs und Mädels von CD Projekt RED sich sichtlich Mühe geben, jeder Quest ihren eigenen Stempel aufzudrücken. Wenn auch die Gameplay-Mechaniken vom Monstertöten und der Suche mit Hexer-Sinnen stets gleich bleiben, sind die Geschichten, die erzählt werden, so liebevoll und smart verpackt, dass man nicht anders kann, ob dieser Kreativität den Hut zu ziehen. In Sachen Abwechslung kommt der DLC damit locker an das Hauptspiel ran. Da euch auch nicht wie in The Witcher 3 ständig die Wilde Jagd im Nacken hängt, sondern Geralt einfach nur seinen Hintern retten möchte, geht es nicht immer so ernst zu. Auf einer Party seht ihr Geralt so auch mal von einer anderen Seite.

Neben den grandiosen Haupt- und Nebenquests, welche sich größtenteils in einem neuen Gebiet im Nordosten von Novigrad abspielen, dürft ihr euch auch wieder auf die Suche nach neuen Rüstungssets machen und das Volk der Ophiri hält Einzug in Temerien. Dieses macht den neuen Handwerker Runenschmied für euch verfügbar. Von diesem dürft ihr Runen- und Glyphensteine in eure Ausrüstung für mächtige Boni einsetzen lassen. Dies motiviert in der Jagd nach besserer Ausrüstung aufs Neue.

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Test-Fazit zu The Witcher 3 – Hearts of Stone:

Hearts of Stone ist ein Paradebeispiel dafür, wie ein DLC heutzutage auszusehen hat. Hier wurde nicht nur einfach ein liebloses Paket mit Quests zusammengeschnürt, sondern man hat sich Gedanken gemacht. Die Geschichte ist abwechslungsreich und sogar witzig und lässt euch für 10 Stunden erneut in eine der besten Rollenspielwelten aller Zeiten eintauchen. Hervorzuheben ist außerdem der absolute faire Preis von 10 Euro. Vor allem wenn man bedenkt, dass so mancher Vollpreistitel nicht mal ansatzweise so viele tolle Ideen bietet wie Hearts of Stone.

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