Tiny Thief

Flavio Trillo

Rovio legt gerade richtig los. Angry Birds Star Wars 2 wurde angekündigt, einige aktuelle Spiele sind kostenlos und nun starten die Finnen mit Tiny Thief für iPhone und iPad in die Charts. Das Spiel ist nicht das günstigste. Ist der Preis gerechtfertigt?

Tiny Thief ist genau wie Angry Birds und gleichzeitig auch wieder nicht. Einerseits sammelt man in jedem Level Sterne. Um sie zu bekommen, muss man Aufgaben erledigen. Manche sind Pflicht, andere eher Kür.

 

Doch die Art der Aufgaben ist völlig anders, als bei anderen Rovio-Spielen. Hier wird weder Federvieh geschleudert, noch Schweine-Gefährt gebastelt oder gar ein Kinderzimmer aufgeräumt. Statt dessen muss der kleine Dieb in jedem Level Dinge stehlen. Das tut er, in dem Gegenstände und Charaktere manipuliert werden.

Die Spielmechanik ähnelt sehr stark der aus Machinarium. Man läuft durch die 2D-Welt, tippt auf Dinge und interagiert so mit ihnen. Ein kleines Wiesel begleitet den Tiny Thief und will in jedem Level entdeckt und mitgenommen werden. Dafür gibt es einen Bonus-Stern.

Außerdem muss man den armen Dorfbewohnern Lebensmittel stehlen und bösen Steuereintreibern, Piraten und anderen ungemütlichen Gestalten Dinge stibitzen.

Insgesamt ein recht putziger, unterhaltsamer Titel. Die Level werden durchaus komplexer und man muss sich genau überlegen, in welcher Reihenfolge man an Feinden vorbeischleicht und sich versteckt. Ein Lösungsbuch kann einmal alle vier Stunden herangezogen werden, wenn man total fest steckt.

Tiny Thief kostet 2,69 Euro im iTunes App Store. Ich finde, nicht jede App muss 89 Cent kosten. Der Preis geht in Ordnung, das Spiel lohnt den Kauf.

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